Das iPhone 5 im Test - DER SPIEGEL
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Evolutionäres Upgrade Das ist das iPhone 5

Langweiliges Update oder aufregende Innovation? Die Meinungen zum iPhone 5 gehen auseinander. Was bringen der größere Bildschirm, das dünnere Gehäuse und der schnellere Prozessor wirklich? Wir haben eines der ersten Geräte getestet und dabei einige erstaunliche Details entdeckt.
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Apple iPhone 5: Um den größeren Bildschirm unterbringen zu können, musste das Gehäuse um knapp neun Millimeter verlängert werden. Trotzdem liegt das neue Handy gut in der Hand, kann mit normalgroßen Fingern einhändig bedient werden.

Foto: Matthias Kremp
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Größenvergleich: Gegenüber dem iPhone 4S wurde das iPhone 5 nur maßvoll vergrößert. Um die vertikale Auflösung von 960 auf 1136 Pixel zu erhöhen, wurde die Bildschirmdiagonale von 3,5 auf 4,0 Zoll gestreckt. So passt unter anderem eine Reihe Apps mehr auf den Bildschirm.

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Ganz schön stabil: Die Rückseite wird jetzt von einer Aluminiumhülle geschützt. Die ist stabiler und leichter als der Glasdeckel des iPhone 4 und 4S.

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Anschlüsse und Bedienelemente: Alle Knöpfe und Schalter sind ebenfalls aus anodisiertem Aluminium hergestellt. Links sind Lautstärkeregler und der Stummschalter für Klingeltöne angebracht.

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Auf der Oberseite ist jetzt nur noch die Ein- und Ausschalttaste zu finden, mit der das Handy auch in den Ruhezustand versetzt und aufgeweckt werden kann.

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Die Kopfhörerbuchse ist von der Oberseite zur Unterseite gewandert, wo sie neben den Lautsprechern, dem Sprechmikrofon und dem Lightning-Anschluss liegt.

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Die neue Lightning-Buchse hat nur noch neun statt der bisher 30 Kontakte des alten Dock-Connectors. Der Stecker ist deshalb viel kleiner.

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Der Stecker kann beliebig in die Buchse eingesteckt werden. Anders als beim Dock-Connector gibt es kein oben und unten mehr.

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Miniaturisierung: Während das iPhone größer geworden ist, wurde der Sim-Kartenschacht kleiner.

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Anstelle einer Micro-Sim steckt darin nun eine noch kleinere Nano-Sim. Von Versuchen, alte Sim-Karten auf das neue Nano-Format zurecht zu schneiden, kann man nur abraten.

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Denn die winzigen Karten lassen kaum noch Spielraum. Zudem dürften alle Netzbetreiber ihre Lager bereits mit den kleinen Karten gefüllt haben.

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Apple EarPods: Mit dem iPhone 5 führt Apple auch neue In-Ohr-Kopfhörer ein. Genau wie die klassischen Ohrstöpsel sind auch sie wieder ganz in Weiß gehalten.

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Sie werden in einer Plastikschachtel geliefert, auf der das obligatorische Apple-Logo prangt. Kleiner Zusatznutzen: Die Verpackung taugt auch zum aufgeräumten Transport der EarPods.

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Der deutlich hörbare Vorteil gegenüber ihren Vorgängern: Durch eine Vergrößerung des Volumens und den Einbau eines Resonanzröhrchens erzeugen sie jetzt kräftige Bässe.

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Mehr W-Lan: Zusätzlich zu den bekannten Funktechniken beherrscht das iPhone 5 nun auch den Datenfunk nach dem Standard IEEE 802.11n in Fünf-GHz-Funknetzen.

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Raumfüllend: Zum Verkaufsstart gibt es kaum Apps, die den gewonnenen Platz des neuen iPhone-Displays wirklich ausnutzen. Ein Beispiel ist Apples Wetter-App.

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Erweiterte Mitteilungszentrale: Neu ist die Möglichkeit, direkt von hier aus Tweets und Facebook-Postings abzusetzen.

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Passbook: In dieser App will Apple digitale Bordkarten, Eintrittskarten, Gutscheine und dergleichen sammeln. Bislang jedoch herrscht dort gähnende Leere. Welche Angebote man damit wirklich wird nutzen können, war vor dem Verkaufsstart nicht abzusehen.

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Siri weiß mehr: Die sprachgesteuerte Assistenzfunktion wurde um etliche Wissensgebiete erweitert, sucht auf Zuruf beispielsweise Restaurants oder Bundesliga-Spielpläne heraus.

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Neue Onlineshops: App Store und iTunes Store wurden komplett überarbeitet, werden jetzt in einem neuen Design präsentiert.

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Breitbild: Beim Ansehen von Filmen kann man das 16:9-Format des neuen Bildschirms bislang am angenehmsten ausnutzen.

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Allerdings profitiert auch der Kalender des iPhone 5 von dem neuen Format. In die Horizontale gedreht, kann er jetzt eine volle Arbeitswoche darstellen.

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Bilder teilen: Mit der neuen Funktion Fotostream lassen sich Schnappschüsse über Apples Cloud-Dienste mit anderen teilen. Die Empfänger bekommen dann eine Art Abo angeboten.

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Und die Empfänger sehen automatisch jedes Foto, das man dem entsprechenden Fotostream hinzufügt.

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Orientierungshilfe: Navigationsfunktionen und Kartenmaterial hat sich Apple unter anderem von Tomtom zuliefern lassen. Das Ergebnis sorgt mittlerweile allerdings für einigen Unmut.

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Auch wenn man die Karten-App in den Hintergrund verbannt, werden wichtige Anweisungen weiterhin auf dem Homescreen angezeigt.

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Moderates Kamera-Update: Wie beim iPhone 4S steckt auch im iPhone 5 eine Acht-Megapixel-Kamera, die bei gutem Wetter großartige Fotos aufnimmt.

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Eine neue Funktion ist der Panoramamodus. Durch einfaches Schwenken der iPhone-Kamera kann man ein Breitbild aufnehmen. Das hier gezeigte Foto ist im Original 13 Megabyte groß.

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Außerdem wurde die Fähigkeit der Kamera verbessert, in schlechten Beleuchtungssituationen brauchbare Bilder abzuliefern. Zum Vergleich hier ein Schnappschuss des iPhone 4S, der zwar relativ hell wirkt, aber auch recht stark verrauscht ist.

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Dieselbe Szene mit der Kamera des iPhone 5 aufgenommen, weist realistischere Farben auf, scheint etwas dunkler, leidet dafür aber auch nicht unter Bildrauschen.

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Highspeed: Während der einwöchigen Testphase erreichten wir in einem LTE-Netz der Telekom im besten Fall einen Messwert von 42 Mbit/s. Das ist ganz schön schnell, kommt aber an die versprochenen bis zu 100 Mbit/s nicht einmal annäherungsweise heran.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?