Angefasst Das ist das neue iPhone 7
Media-Badge: Nur mit einem solchen Anhänger - schwarzes Schild am gelben Band - bekam man als Journalist Zutritt zu Apples Veranstaltung. Die Farbe deutete auf das Schwarz der neuen iPhones hin.
Als Apple das Bill Graham Civic Center für seine Entwicklerkonferenz WWDC nutzte, wurde Gestühl für mehr als 5000 Zuschauer in den Saal gekarrt. Beim iPhone-7-Event waren es wohl eher knapp über 1000, dafür bequemere Sitzgelegenheiten.
Gedrängel in der Hands-on-Area: Hunderte Journalisten aus der ganzen Welt wollten Bilder und Eindrücke von den neuen Produkten.
Die Stars des Abends waren das iPhone 7 und die Bluetooth-Kopfhörer AirPods.
Das iPhone 7 im matten Schwarzton.
Zum Vergleich das iPhone 7 Plus im sogenannten Diamantschwarz.
Zunächst einmal fällt es schwer, einen Unterschied zu den Vorgängermodellen festzustellen: Form, Gewicht, Größe stimmen weitgehend überein.
An der Unterseite ist zu sehen, worüber zwischen Kritikern und Befürwortern erbittet diskutiert wird: Es gibt am iPhone 7 keine Kopfhörerbuchse mehr.
Dafür wird ein zweiter Lautsprecher oberhalb des Bildschirms angesteuert. Dank neuer Technik sollen die Lautsprecher im iPhone 7 doppelt so laut sein wie beim Vorgänger.
Die Kamera des iPhone 7 verfügt jetzt über einen optischen Bildstabilisator, der verwackelte Bilder verhindern soll.
Ins iPhone 7 Plus baut Apple gleich zwei Kameras mit je 12 Megapixeln ein. Eine davon mit Weitwinkel - die andere mit Teleobjektiv. Zusammen sollen sie wie ein Zoom funktionieren.
Der Bildschirm der neuen iPhones strahlt heller, zeigt mehr Farben an. Das werden wir im Direktvergleich testen.
Der Home-Button reagiert auf Berührungen jetzt mit spürbaren Vibrationen, die Stärke dieses Feedbacks ist einstellbar.
Die AirPods-Kopfhörer mit dem Handy zu koppeln ist denkbar einfach: Deckel aufmachen, ans Handy halten, fertig.
Sind die AirPods mit dem iPhone verbunden, kann man sich auch den Ladezustand von Headset und Ladevase anzeigen lassen
An den Anblick der drahtlosen Kopfhörer wird man sich erst gewöhnen müssen. Der Klang jedenfalls scheint recht ordentlich zu sein. Nimmt man die Hörer aus dem Ohr, stoppt die Musikwiedergabe.
Anders als die iPhones gibt's die neue Apple Watch Series 2 nicht in den neuen Schwarztönen.
Der Bildschirm der neuen Apple Watch soll eine Leuchtdichte von 1000 Nits erreichen. Das ist so viel, wie teure High-End-Fernseher im HDR-Modus erreichen.
Das neue Top-Modell heißt wieder Edition, wird aus Keramik gefertigt und kostet rund 1500 Euro.
Aus einer Kooperation mit dem Sportartikelhersteller Nike ist dieses sportliche Modell der Apple Watch hervorgegangen, das speziell Laufsportler ansprechen soll.
Das gelochte Armband der Apple Watch Nike+ soll schwitzen verhindern.
Die normalen Modelle der Apple Watch Series 2 können mit denselben Armbändern bestückt werden wie das Vorgängermodell.