Das ist Denis Shapovalov - DER SPIEGEL
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Denis Shapovalov Er besiegt die Gegner mit links

18 Jahre alt, aber schon eine echte Gefahr für die Stars: Denis Shapovalov ist einer der talentiertesten Nachwuchsspieler im Tennis. Bei den US Open beeindruckt er die Öffentlichkeit.
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Denis Shapovalov ist 18 Jahre alt und belegt in der Weltrangliste derzeit Platz 69. Dass der Kanadier allerdings eigentlich in ganz andere Regionen des Rankings gehört, darüber sind sich die Experten einig.

Foto: Kathy Willens / AP
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Anfang Februar war Shapovalov noch um Position 250 platziert, dennoch spielte das Riesentalent schon damals im Davis Cup gegen Großbritannien. Berühmt wurde der Spieler durch einen Unfall: Nach einem verlorenen Ballwechsel nahm er einen weiteren Ball aus der Hosentasche und drosch diesen verärgert durch die Halle - genau ins Gesicht von Schiedsrichter Arnaud Gabas. Die Partie wurde für Großbritannien gewertet, Kanada verlor dadurch das Duell. Shapovalov sagte: "Mein Verhalten war nicht akzeptabel. Ich schäme mich."

Foto: CHRIS WATTIE/ REUTERS
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Doch danach machte der Sohn zweier Russen vor allem sportlich Schlagzeilen. Im August besiegte er im Linkshänder-Duell in Montreal Rafael Nadal in drei Sätzen.

Foto: Paul Chiasson/ dpa
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Bei den US Open besiegte er nun in der ersten Runde Daniil Sergejewitsch Medwedew in drei Sätzen - ebenso wie anschließend Jo-Wilfried Tsonga (Bild).

Foto: Kathy Willens / AP
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4:6, 4:6 und 6:7 hieß es am Ende aus Sicht des französischen Top-Ten-Spielers.

Foto: Eduardo Munoz Alvarez / AFP
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"Ich habe die ganze Zeit locker aufgespielt", sagte der von seiner Mutter trainierte Shapovalov, fügte aber an: "Bis ich zum Match aufgeschlagen habe - dann wurde ich ein bisschen angespannt."

Foto: Andrew Kelly / REUTERS
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Shapovalov nimmt zum ersten Mal an den US Open teil, auf dem Center Court spielen zu dürfen, sei ein Traum.

Foto: Andrew Kelly / REUTERS
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76 Kilogramm schwer ist Shapovalov bei einer Größe von 1,83 Metern. Sein Spiel ist aggressiv und spektakulär, besonders seine einhändige Rückhand - inzwischen eine echte Seltenheit auf der Tour.

Foto: Jewel Samad / AFP
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Bei den Junioren schaffte es Shapovalov auf Platz eins der Weltrangliste - nicht ausgeschlossen, dass er das auch bei den Profis erreicht.

Foto: Julio Cortez / AP
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