Actionspiel Das ist "Wolfenstein: Youngblood"
"Wolfenstein: Youngblood" spielt in einer fiktiven Welt - in einem Neu-Paris der Achtzigerjahre. Dass die Nazis hier regieren, sieht man an jeder Ecke. Die Entwickler haben eine Architektur und Ikonografie entworfen, die auf erdrückende Weise authentisch wirkt.
Immer wieder wird der Spieler daran erinnert, dass er in einer Welt lebt, die nach Nazi-Zeitrechnung funktioniert. Diese Details sorgen für eine sehr dichte Atmosphäre, die so jedoch nur in der internationalen Version wirkt.
Denn so sieht das Spiel ohne diese ganzen expliziten Details aus. Das "Regime" herrscht hier und alles wirkt steriler.
Die Geschichte ist in "Wolfenstein: Youngblood" mehr im Hintergrund als in den Vorgängern. Hier ist alles auf das Koop-Erlebnis ausgelegt. Dennoch tauchen Charaktere auf, die man aus älteren Spielen kennt. Hier zu sehen ist Grace Walker.
Im Zusammenspiel mit einem anderen Spieler oder der KI ist es wichtig, auf die Gesundheit der Partnerin zu achten. Geht es einer Figur schlecht, muss sie geheilt werden.
Es empfiehlt sich an vielen Stellen, sich eher an die Gegner heranzuschleichen, als allzu offensiv vorzugehen. Das Spiel hat zwar einstellbare Schwierigkeitsgrade, dennoch kann es oftmals chaotisch und dadurch schwierig werden. Sind die Gegner alarmiert, rufen sie Nachschub.
Immer wieder stellt das Spiel die zwei Spieler vor kleine Aufgaben. So müssen sie etwa eine Diskette finden, auf der der Code für die Tür gespeichert ist. Die Level sind darauf ausgelegt, dass sie zu zweit bewältigt werden.
Auch Sprung-Passagen gibt es im Spiel. Mit einem Doppelsprung können höher gelegene Plattformen erreicht werden. Diese sind dabei recht eindeutig mit gelben Markierungen versehen.
Neben verschiedenen Soldaten-Klassen gibt es auch wieder Panzerhunde. Auch einige der Gegner wurden an das Koop-Spielen angepasst. So sind diese oft sogenannte Bullet-Sponges, die sehr viele Schüsse vertragen können. In diesen Momenten erinnert das Spiel an Titel wie "The Division 2", die auch voll von solchen Gegnern sind.
Darf nicht fehlen: die Basis, von der aus die meisten Missionen gestartet werden. Auch hier kann mit Charakteren interagiert werden, ebenso lassen sich Minispiele absolvieren.
Ein U-Bahn-System führt den Spieler zu den einzelnen Arealen von Neu-Paris.
Optionaler Zeitsprung: Auch in "Wolfenstein: Youngblood" können wieder die alten "Wolfenstein"-Teile gespielt werden.