"Das kalte Herz" mit Fredrick Lau: Frisch gelüftetes Märchen - DER SPIEGEL
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"Das kalte Herz" Archaische Klassengesellschaft

Gesellschaftskritik ist auch im Märchen möglich: Eine neue Verfilmung entstaubt Wilhelm Hauffs Fabel "Das kalte Herz" - und ist ganz nebenbei ein visuell spektakuläres Fantasy-Epos.
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Es war einmal im Schwarzwald: Johannes Naber hat mit seiner Verfilmung das Märchen "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff modernisiert.

Foto: Weltkino Filmverleih
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Darin verliebt sich der Köhlerjunge Peter (Frederick Lau) in ein Mädchen, das nicht seinem Rang entspricht.

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Es handelt sich um Lisbeth (Henriette Confurius), die Tochter eines Glasbläsers.

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Auch wenn die Gesellschaft gegen die beiden ist - die Liebe zwischen ihnen wächst.

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Aber Lisbeths Vater macht Peter klar, dass er die Beziehung niemals zulassen wird.

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Schließlich ist sie Bastian (David Schütter)versprochen, dem Sohn eines reichen Holzhändlers.

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Die beiden tragen ihren Kampf um Lisbeth in einem Duell aus.

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Schließlich sucht Peter die Unterstützung der Waldgeister.

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Der Holländer-Michel (Moritz Bleibtreu) will ihm helfen - aber Peter muss ihm im Gegenzug sein Herz geben.

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Dagegen ist auch das Glasmännchen (Milan Peschel) machtlos.

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Zunächst wendet sich für Peter alles zum Guten - aber das hält nicht lange an.

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