"Wetten, dass...?"-Neudesign Wo die wilden Wetten wohnen
Markus Lanz voller Vorfreude: Auf einer Pressekonferenz in Köln stellte der Moderator am Montag das überarbeitete Konzept der ZDF-Show "Wetten, dass...?" vor.
Und so soll es dann aussehen: Die neue "Wetten, dass...?"-Bühne im Ufo-Design. Anders als vor einigen Tagen gemeldet, soll es doch noch eine Couch geben. Die gesamte Sitzgarnitur soll beweglich sein und irgendwie "näher am Zuschauer".
Auch dabei in Köln: Der ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler (rechts). Er kündigt an, dass sich Lanz "mit seiner besonderen Fähigkeit, auf Menschen eingehen zu können, deutlich mehr den Kandidaten widmen und sich auch aktiv dem Wettgedanken der Show stellen". Das lässt sich vor allem als deutlicher Rüffel für den Lanz-Vorgänger Thomas Gottschalk interpretieren.
Lanz soll bei "Wetten, dass...?" mit vollem Körpereinsatz agieren. Zum einen deutete er an, dass ein Verlust der Stadtwette für ihn harte Folgen haben könnte, zum anderen soll er künftig zusätzlich gegen eine Person aus dem Publikum antreten. Das wird wohl ähnlich schweißtreibend wie Stefan Raabs Einsatz auf Pro7.
So war es einmal: Am 3. Dezember moderierte Thomas Gottschalk letztmalig "Wetten, dass...?" vom gewohnten Wettsofa aus.
Auch er hat einmal angefangen: Gottschalks erster Auftritt als "Wetten, dass...?"-Moderator am 26. September 1987 - vor fast genau 25 Jahren.
Die Anfänge: Die erste "Wetten, dass...?"-Sendung überhaupt mit ihrem Erfinder und Gründungsmoderator Frank Elstner am 14. Februar 1981. Vorab war (fälschlicherweise) gemeldet worden, in der neuen Version mit Markus Lanz gebe es drehbare Sitzgelegenheiten für die Gäste - das wäre ein nettes Zitat der Ursendung gewesen: Auch bei Elstner saßen die Gäste auf Drehstühlen.