Das Schicksal Sohn: Im Schatten des Vaters - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Das Schicksal Sohn Im Schatten des Vaters

Söhne namhafter Fußballer versuchten ihr Glück häufig ebenfalls im Fußball - mit unterschiedlichem Erfolg. Ein familiäres Duo bildeten unter anderem Paolo Maldini und sein Vater Cesare. Als Kapitän und Trainer führten sie die italienische Nationalmannschaft bei der WM 1998 an.
1 / 22

Familie Toppmöller: Sohn Dino galt lange als Zeit als großes Sturmtalent. In der 2. Bundesliga absolvierte er 120 Spiele unter anderem für Eintracht Frankfurt. Sein Vater ...

Foto: Getty Images
2 / 22

... Klaus Toppmöller hatte während seiner aktiven Karriere mehr Erfolg. Beim 1. FC Kaiserslautern ist er mit seinen 108 Treffern bis heute Rekordtorschütze.

Foto: DPA
3 / 22

Die Rummenigges: Michael Rummenigge absolvierte in seiner Bundesligakarriere über 300 Spiele für Bayern München und Borussia Dortmund. Bei den Bayern spielte er zusammen mit seinem älteren Bruder Karl-Heinz. Sein Sohn ...

Foto: Getty Images
4 / 22

... Marco steht aktuell in Diensten Waldhof Mannheims. Der heute 20-Jährige kam bereits zu drei Einsätze in der U19-Nationalmannnschaft. In der DDR ...

Foto: Getty Images
5 / 22

... spielte Klaus Sammer von 1965 bis 1975 für Dynamo Dresden. Knapp zehn Jahre später trainierte er Dresden, als die Karriere von Sohn Matthias dort begann. Später spielte der Junior ...

Foto: Getty Images
6 / 22

... unter anderem für den VfB Suttgart und Borussia Dortmund. Doch seinen größten Erfolg feierte er mit der deutschen Nationalmannschaft, als er 1996 den Titel bei der Europameisterschaft in England gewann.

Foto: Getty Images
7 / 22

Torjäger: Bum-Kun Cha, viele Jahre als Stürmer bei Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen unter Vertrag, erzielte in 308 Spielen 98 Tore. Sein Sohn ...

Foto: Getty Images
8 / 22

... Du-Ri (l.) begann seine Bundesligakarriere bei Arminia Bielefeld, wechselte aber bereits nach einer Saison zu Frankfurt. Dort wurde er trotz seiner Abschlussschwäche bald zum Publikumsliebling. Aktuell spielt er für den Zweitligisten TuS Koblenz.

Foto: DPA
9 / 22

Mittelstürmer: Seine Laufbahn begann Dieter Hoeneß, gemeinsam mit Bruder Uli, beim VfB Ulm. 1979 kam er zum FC Bayern München. Seinem Ruf als Kämpfernatur wurde er im DFB-Pokalfinale 1982 gerecht. Nach einem Zusammenprall spielte er trotz einer Platzwunde am Kopf weiter und erzielte sogar ein Kopfballtor. Sein Sohn Sebastian ...

Foto: DPA
10 / 22

... spielt derzeit für für Hertha BSC Berlin II in der Regionalliga Nord. Vater Dieter ist gleichzeitig Manager des Hauptstadtclubs.

Foto: Getty Images
11 / 22

Weltstar: Der Holländer Johann Cruyff gilt als einer der besten Spielmacher in der Geschichte des Fußballs. Er spielte unter anderem für Ajax Amsterdam und den FC Barcelona, für die er später auch als Trainer tätig war. Sein Sohn ...

Foto: Getty Images
12 / 22

... Jordi war später ebenfalls beim FC Barcelona unter Vertrag, den sein Vater damals trainierte. Später wechselte er zu Manchester United. Mit Deportivo Alavés erreichte er 2001 das Uefa-Cup-Finale, welches spektakulär 4:5 nach Golden Goal gegen den FC Liverpool verloren ging.

Foto: REUTERS
13 / 22

Talent: Niklas Andersen durchlief die Jugendmannschaften vom Hamburger SV, Frankfurt und Schalke. Seit der Saison 2008/09 spielt er bei Werder Bremen, wo er hauptsächlich in der zweiten Mannschaft eingesetzt wird. Für die deutsche U20 absolvierte er bisher zwei Spiele. Sein Vater ...

Foto: Getty Images
14 / 22

... Jørn Andersen spielte als Stürmer über zehn Jahre in der Bundesliga. In der Saison 1989/90 schoß er bei Eintracht Frankfurt 18 Tore und wurde als erster ausländischer Spieler Torschützenkönig der Bundesliga. Momentan trainiert er den Zweitligisten FSV Mainz 05.

Foto: Getty Images
15 / 22

Vater und Sohn: Die Maldinis sind wahrscheinlich eines der erfolgreichsten Familienunternehmen im Fußball. Vater Cesare (l.) und Sohn Paolo (Mitte) haben beide mit dem AC Mailand internationale Titel gewonnen. In der Konstellation als Trainer und Kapitän lenkten sie die Nationalmannschaft Italiens bei der WM 1998.

Foto: Getty Images
16 / 22

Der Kaiser und sein Kind: Franz Beckenbauer war einer der begnadetsten deutschen Fußballer. Eigentlich als Libero aufgestellt, konnte man ihn überall auf dem Platz finden. Seine brillante Ballbeherrschung brachte ihm den Spitznamen "Kaiser" ein. Den Großteil seiner Karriere verbrachte er beim FC Bayern München. Dort ...

Foto: Getty Images
17 / 22

... versuchte Sohn Stefan ebenfalls sein Glück. Allerdings mit nur mäßigem Erfolg. Bei den Bayern kam er nie über die zweite Mannschaft hinaus. Seit der Saison 2007/08 ist er als deren Co-Trainer tätig.

Foto: Getty Images
18 / 22

Familie Kahn: Vater Rolf (l.) konnte sich nach vielversprechenden Leistungen in der Jugend beim Karlsruher SC nie wirklich durchsetzen. Anders Sohn Oliver, der als Torhüter bei Karlsruhe auf sich aufmerksam machte und 1994 zu den Bayern wechselte. Dort wurde er dreimal zum Welttorhüter des Jahres gewählt.

Foto: Getty Images
19 / 22

Von Papas Gnaden: Saadi al-Gaddafi ist ein nicht sonderlich talentierter Kicker - und doch schaffte er es zum Nationalspieler Libyens und sogar in die italienische Serie A. Der Mittelfeldmann kam zwar sowohl bei Perugia als auch Udinese jeweils nur zu einem Spiel, wurde 2003 wegen eines positiver Dopingprobe gesperrt - und genießt trotzdem eine Sonderstellung. Warum? Saadis Vater ist...

Foto: Getty Images
20 / 22

... Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi. Und dessen Beziehungen ermöglichten es dem Hobbykicker, nicht nur nach Italien zu wechseln, sondern sogar mehrere Male zum Fußballer des Jahres in seinem Land gewählt zu werden. Und als ein Nationaltrainer Libyens den Sohn aus Leistungsgründen nicht aufstellte, wurde er kurzerhand entlassen.

Foto: Getty Images
21 / 22

Michal, nicht Miroslav: Er ist gerade mal 23 Jahre alt, neu in der Bundesliga aber schon Stammspieler bei Tabellenführer Bayer Leverkusen. Michal Kadlec, Linksverteidiger, ist vor allem ein ausgezeichneter Freistoßschütze. Diese Fähigkeit hat er womöglich von ...

Foto: Getty Images
22 / 22

... seinem Vater geerbt, der zwischen 1990 und 1998 in Kaiserslautern 234 Bundesligaspiele absolvierte. Wenn auch auf einer Position, die heute im modernen Fußball nicht mehr oft besetzt wird: Miroslav Kadlec war Libero.

Foto: REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?