Das schillernde Leben von Clintons Vertrauter Huma Abedin - DER SPIEGEL
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Clintons Vertraute Abedin Das Genie im Hintergrund

Hillary Clinton wird die E-Mail-Affäre nicht los. Im Zentrum der Debatte steht ihre mächtigste Beraterin Huma Abedin. Die 41-jährige Aufsteigerin wird plötzlich zum Wahlkampfproblem.
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Lange ein Star im Hintergrund: Huma Abedin arbeitete rund 20 Jahren für Hillary Clinton.

Foto: Mark Wilson / Getty Images
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Die 41-Jährige galt als wichtigste Beraterin der Präsidentschaftskandidatin. Im Jahr 1996 lernten sich die beiden kennen. Damals machte Abedin ein Praktikum im Büro von Hillary Clinton im Weißen Haus.

Foto: © Jim Young / Reuters
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Bei den Demokraten hat sie einen exzellenten Ruf. Zuverlässig, loyal, ein Organisationsgenie - so wird sie beschrieben. Doch geriet Abedin in den Fokus der E-Mail-Affäre Clintons.

Foto: © Mike Blake / Reuters
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Im Kern geht es um Abedins frühere Beschäftigung in Clintons Büro im Außenministerium. Damals hatte die Beraterin einen Sonderstatus, der ihr erlaubte, sowohl für die Ministerin als auch für die Stiftung von Bill Clinton zu arbeiten.

Foto: Robyn Beck / AFP
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Die Republikaner sahen in der Doppelbeschäftigung einen massiven Interessenkonflikt und forderten einen Sonderermittler, der die E-Mail-Affäre und die Rolle Abedins aufrollen sollte.

Foto: © Brian Snyder / Reuters
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Abedin selbst konnte bislang nichts Illegales nachgewiesen werden. Etliche E-Mails verdeutlichen allerdings, dass sie eifrig dabei half, Spendern von Bill Clintons Stiftung Zugang zur Außenministerin zu verschaffen.

Foto: Justin Sullivan / AFP
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Clintons Team wehrte sich vehement gegen die Vorwürfe. Der Verdacht eines Interessenkonflikts sei konstruiert. Die meisten Gesprächspartner Clintons hätten einen Termin im Außenministerium bekommen, auch wenn sie vorher nicht gespendet hätten, so die Verteidigungslinie.

Foto: Justin Sullivan / Getty Images
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Privat hatte Abedin turbulente Jahre hinter sich. Im Jahr 2010 heiratete sie Anthony Weiner. Der damalige Kongressabgeordnete stolperte über eine Sexting-Affäre.

Foto: Barbara Kinney/ AP
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Im Jahr 2013 entschloss sich Weiner zum Comeback und kandidierte für das Amt des New Yorker Bürgermeisters. Weitere pikante Enthüllungen schadeten ihm jedoch so sehr, dass er am Ende chancenlos war. Abedin hielt ihm trotz der schlüpfrigen Affären im Internet die lange Treue. Als in der Endphase von Clintons Wahlkampf jedoch neue Sexting-Skandale ihres Mannes publik wurden, trennte sie sich von ihm.

Foto: AP/dpa
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Jetzt steht Anthony Weiner vor Gericht - und plädiert selbst auf "schuldig".

Foto: Lucas Jackson / REUTERS
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