Datenreport Deutschland, deine Zahlen
Mehr Senioren, weniger Kinder: Aus der Altersstruktur wird laut Datenreport zunehmend eine "zerzauste Wettertanne".
Die Sozialforscher des Wissenschaftszentrums Berlin sagen: Das Armutsrisiko im Alter nimmt in Deutschland deutlich zu.
Der größte Teil der Einkommen in Deutschland stammt aus Erwerbsarbeit. Der Anteil öffentlicher Transferleistungen lag 2012 in Ostdeutschland um sechs Prozentpunkte höher als im Westen.
Die Mehrzahl der jüngeren Deutschen hat heute Arbeit - selbst wenn sie keinen Berufsabschluss besitzen.
Noch immer sind deutlich mehr Männer als Frauen berufstätig. Während jedoch der Anteil der erwerbstätigen Männer über die vergangenen zehn Jahre nahezu gleich bleibt, stieg er bei den Frauen um fünf Prozentpunkte.
Auch wenn Deutschland immer noch eine starke Industrie hat: Bereits seit 40 Jahren ist der Dienstleistungssektor in Deutschland größer, sei 2002 stieg die Zahl der hier Beschäftigten um fast drei Millionen. Im primären Sektor, zu dem die Landwirtschaft zählt, arbeitete 2012 nur noch jeder 62. Deutsche.
Was viele Deutsche beim Anblick ihrer Stromrechnung ahnen, belegt dieser Überblick: Die Energie gehört zum größten Posten bei den Ausgaben privater Haushalte.
Die Wiedervereinigung führte in Ostdeutschland laut Datenreport zu einer "zerklüftete Beschäftigungsstruktur, die sich erst im Zeitverlauf allmählich an die westdeutschen Strukturen angenähert hat".
Auch nach dem auf Max Weber zurückgehenden Konzept der Klassenlagen gibt es zwischen Ost und West weiterhin deutliche Unterschiede. So ist der Anteil der Facharbeiter in Ostdeutschland nach wie vor deutlich höher.