Winterwetter Eisiges Deutschland
Hoch "Hartmut" sorgt für eisige Temperaturen. In den kommenden Nächten kann es der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge noch kälter werden als zuletzt. Bereits die Nacht auf Dienstag sorgte für Rekorde. Auf der Zugspitze wurden minus 30,5 Grad gemessen. Besonders im Berufsverkehr gab es deutschlandweit Behinderungen durch Schneefall. Auf der Autobahn A19 bei Rostock waren Räumfahrzeuge unterwegs.
Winterlandschaft: In Hamburg-Allermöhe liegen Schnee und Eis auf den Schiffen im Jachthafen.
Dauerfrost mit Nachttemperaturen unter minus zehn Grad und Schneefall behinderten den Verkehr in Norddeutschland.
Insgesamt war der Winter 2017/2018 in Deutschland allerdings vergleichsweise mild. Die Durchschnittstemperatur betrug 1,6 Grad und lag damit 1,2 Grad über dem langjährigen Mittelwert, teilte der DWD weiter mit.
Eisig kalt präsentierte sich allein der Februar: In Gießen und Chemnitz beispielsweise sei bisher keine einzige Nacht in dem Monat frostfrei gewesen, hieß es weiter. Auf dem Foto sind Spaziergänger am eingeschneiten Ostseestrand zu sehen.
"Die Ostsee ist im Verhältnis zu der Luft, die über sie strömt, recht warm. Das muss irgendwie ausgeglichen werden, und dadurch bilden sich Schauer, die in Form von Schneefall runterkommen", sagte ein DWD-Sprecher. So schneite es auch in Lübeck, wie auf diesem Foto zu sehen.
Für das Wochenende besteht jedoch Hoffnung für Kältegeplagte: Nach tagelangem Frost macht Hoch "Ulrike" wieder erste Plusgrade möglich. Die Temperaturen sollen pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang am Donnerstag steigen.
Zuvor bleibt es aber eiskalt und an der Ostseeküste schneit es leicht. Die Temperaturen liegen tagsüber am Mittwoch zwischen minus neun und minus einem Grad und am Donnerstag zwischen minus sieben und null Grad. Nachts wird es mit minus vier bis minus 15 Grad wieder frostig.
Schnee am Hamburger Hauptbahnhof: Für den Norden kündigte der DWD zunächst weiter leichte Schneeschauer an. Dort seien zudem Schneeverwehungen möglich. An den Alpen sei es meist bewölkt, es falle leichter Schnee. In der Mitte des Landes scheine häufig die Sonne.
Fußgänger in Weimar: Die Wetterumstellung am Donnerstag bringt weitere Niederschläge mit sich. Vom Südwesten breiten sich am Freitag Schnee und vermutlich auch Regen in Richtung Osten aus, Glatteis kann die Folge sein.