Karriereende "Becks" bewegender Abschied
Es war das letzte Heimspiel in der Karriere des David Beckham: In der Partie zwischen seinem Club Paris St. Germain und Stade Brest am 37. Spieltag in der französischen League 1 war Beckham zum wohl letzten Mal in die Startelf berufen worden. Paris gewann 3:1 (3:0), Beckham wurde in der 82. Minute ausgewechselt und, sichtlich gerührt, von Fans und Mitspielern verabschiedet.
PSG ist einer von fünf Proficlubs, für die Beckham aktiv war. Seine Karriere hatte er bei Manchester United begonnen, ehe er 2003 zu Real Madrid wechselte. Vier Jahre später zog es ihn in die USA zu Los Angeles Galaxy, zweimal ließ er sich von dort nach Mailand verleihen, ehe er in die französische Hauptstadt wechselte.
Nun verabschiedet sich Beckham - als frischgebackener französischer Meister mit Paris. Es war die zehnte nationale Meisterschaft in Beckhams Karriere. Den Titel hatte der Club bereits am 36. Spieltag durch einen 1:0-Sieg in Lyon perfekt gemacht. Beckham wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit eingewechselt.
Die Meisterschaftstrophäe wurde Paris nach dem Spiel gegen Brest überreicht. Die Mannschaft hatte jedoch nicht nur Augen für den Pokal, sondern feierte vor allem Beckham.
Während seiner Zeit in Paris hat "Becks" 14 Spiele in Liga, Pokal und Champions League absolviert. Unter anderem stand er in der Startelf beim CL-Viertelfinal-Hinspiel gegen Barcelona (2:2). Seine Einwechslung im Rückspiel war sein letzter von insgesamt 113 Einsätzen in der Champions League. Nur zwölf andere Profis spielten häufiger in der "Königsklasse", die Beckham 1999 mit Manchester United gewann. Im Finale gegen den FC Bayern bereitete er beide Tore beim 2:1-Erfolg seiner Elf vor.
In die englische Nationalmannschaft wurde Beckham 115-mal berufen. Damit kommt Beckham auf zehn Einsätze weniger als Rekordhalter Peter Shilton. Ein Titel mit der Nationalelf blieb Beckham in seiner Karriere verwehrt.