David Hicks: Im Camp X-Ray - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

David Hicks Im Camp X-Ray

Der Australier David Hicks gehörte zu den ersten Terrorverdächtigen, die im berüchtigten Camp X-Ray in Guantanamo inhaftiert wurden. Der 35-Jährige hat nun ein Buch über diese Zeit veröffentlicht und schildert darin die menschenunwürdigen Zustände seiner Gefangenschaft.
1 / 7

Camp Delta, Guantanamo, Kuba. Sechs Jahre verbrachte der Australier David Hicks als Terrorverdächtiger in dem Gefangenelager.

Foto: John Moore/ Getty Images
2 / 7

In seinem Buch "Guantanamo: My Journey" schildert Hicks - hier im Gefängnis von Adelaide - die menschenunwürdigen Zustände seiner Gefangenschaft.

Foto: Rob Hutchison/ AP
3 / 7

Gefangene in Camp X-Ray. Nur zwei Körperhaltungen seien den Häftlingen in der Zelle erlaubt gewesen, schreibt Hicks: Sitzen oder Liegen, so weit wie möglich von der Umzäunung entfernt. "Wir durften nur aufstehen, wenn wir den Befehl erhielten, und die größte Sünde war es, wenn man den Draht berührte."

Foto: ddp
4 / 7

Hicks am 26. März 2007 im Militärgericht in Guantanamo Bay. Hicks wurde nach einem Deal mit der US-Militärjustiz zu sieben Jahren Haft verurteilt, er bekannte sich der "Beihilfe zum Terrorismus" für schuldig und wurde in seine Heimat Australien abgeschoben.

Foto: Janet Hamlin/ AP
5 / 7

Ein Foto aus den neunziger Jahren zeigt Hicks mit einem Granatwerfer über der Schulter, damals kämpfte er für die albanische UÇK.

Foto: AFP
6 / 7

Im Februar 2008 veröffentlichte das australische Bundesgericht einen Ausriss aus einem Notizbuch Hicks', der belegen sollte, dass er nach wie vor "eine terroristische Bedrohung" darstelle.

Foto: AP/ Federal Magistrates Court of Australia
7 / 7

David Hicks ist heute 35 Jahre alt, verheiratet und lebt in Sydney. Er selbst beteuert in seinem Buch, "nie etwas mit Terrorismus zu tun gehabt" zu haben.

Foto: AP/ Random House
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?