DDR Bildband Taschen - DER SPIEGEL
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DDR-Warenwelt Westkindheit mit Ostprodukten

Im Leben der mangelgeplagten DDR-Bürger war vieles anders als im Westen. Ein neuer Bildband zeigt Gegenstände aus dem ostdeutschen Alltag. Zeitreise in die Warenwelt eines Landes, das es nicht mehr gibt.
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DDR-Disko-Inferno im Kinderzimmer: Die "drehbare Standleuchte" war Plaste pur - und zauberte faszinierende Lichtspiele an Wände und Zimmerdecke. Über Umwege auch im Westen.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Das einzige, wunderbare, unvergleichliche Ost-Sandmännchen. Noch heute steht es auf meiner Flurkommode, in der Variante mit grünblauem Filz-Cape und roten Puschen.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Handpuppen aus der DDR: Hier leider nicht abgebildet, aus meiner Kindheit allerdings nicht wegzudenken: Die Schnatterinchen-Puppe, deren quietschgelber Körper aus knarziger Kunstfaser vom Kopf zu rutschen pflegte.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Auch akustisch DDR-sozialisiert: Diese "Peter und der Wolf"-LP verhagelte mir so manchen Nachmittag, weil "irgendwie zu gruselig".

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Liebevoll gestaltet: Urlaubsalbum von Frau P., einer DDR-Rentnerin, die ihre Reisen in den Westen und durchs eigene Land dokumentierte.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Großartige Einrichtung: Zwar musste man eine Weile Schlange stehen - aber ein Besuch in der Milchbar war Pflicht bei jedem DDR-Besuch.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Dinge, die bei meiner Mutter im Nähkasten zu finden waren: "Stopftwist für die Reise" aus der DDR.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Zigaretten-Marken in der DDR: Manchmal so locker gestopft, dass der Tabak aus der Hülle rieselte.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Altenburger Kalifornia-Likör: Zuckerdurst mit Bier gelöscht.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Die eigenen Bürger stets im Visier: Spionage-Kamera sowjetischer Produktion aus den Achtzigerjahren.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Übungsblatt zu Gesichts- und Körpermerkmalen: DDR-Sicherheitskräfte wurden akribisch darauf vorbereitet, exakte Personenbeschreibungen zu erstellen.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Die Form von Bärten ("aufgestellt"), Ohren ("darwinscher Knoten") oder Augen ("einseitig einwärts schielend") mussten dabei genauso differenziert geschildert werden wie Körperhaltung oder Rückenansicht.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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Selbstironie und eine ganz eigene Form von Humor ließen viele Ostdeutsche den schwierigen Alltag überstehen. Hier ist eine pfiffige Hammer-und-Sichel-Grafik aus "Das Magazin" zu sehen, einer sehr beliebten Monatszeitschrift für Kultur und Lebensart.

Foto: The Wende Museum/ TASCHEN
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