DDR-Jugendopposition - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

DDR-Jugendopposition Erich und die "Diskutierer"

Mit selbstgefertigten Flugblättern protestiert eine Handvoll DDR-Jugendlicher 1982 gegen die Verschärfung des Wehrdienstgesetzes - die SED plant unter anderem die Einführung des Frauenwehrdienstes. Die jungen Leute wollen ein Zeichen setzen gegen den Verfassungsbruch durch das Honecker-Regime und riskieren dafür Gefängnis.
1 / 4

Helmut Schmidt und Erich Honecker: DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, 1981. Dem SED-Vorsitzenden lag außerordentlich am Image seines Staates in der Welt, dennoch ging er im Inneren hart gegen Unangepasste vor.

Foto: AP
2 / 4

Protest in der DDR: Mit diesem selbstgefertigten Flugblatt protestierten DDR-Jugendliche 1982 gegen das neue Wehrdienstgesetz. Heimlich stellten sie etwa 2000 Flugblätter her, die sie in Berlin und Dresden verteilten.

Foto: Robert-Havemann- Gesellschaft
3 / 4

Tom Sello auf einem Stadtteilfest: Tom Sello übernahm zusammen mit Thomas Vetter die Gestaltung des Flugblatts gegen das DDR-Wehrdienstgesetz. Die Aufnahme zeigt ihn mit seinem Sohn Steven auf dem Stadtfest in Großenhain/Sachsen im Sommer 1980.

Foto: Robert-Havemann- Gesellschaft
4 / 4

Das Ende des OV "Diskutierer": Nachdem das Ministerium für Staatssicherheit die Urheber des Flugblattes gegen das neue DDR-Wehrdienstgesetz nicht hatte ausfindig machen können, wurde der Operative Vorgang "Diskutierer" schließlich eingestellt - ein Dokument des Scheiterns der Stasi.

Foto: Robert-Havemann- Gesellschaft/BStU
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?