DDR-Vergangenheit "Wir schämen uns nicht für unsere Liebesgeschichte"
In dem Stasi-Melodram "Zwölf heißt: Ich liebe dich", das heute Abend in der ARD läuft, verlieben sich ein MfS-Vernehmer und eine Oppositionelle. Der Film beruht auf der Lebensgeschichte von Uwe und Regina Karlstedt - er Ex-MfSler, sie Dissidentin. Auf einestages sprechen die beiden über die Hintergründe des TV-Streifens.
Regina und Uwe Karlstedt: Die frühere Dissidentin Regina Kaiser und der ehemalige Stasi-Offizier Uwe Karlstedt am 30. Juni 2004 bei der Vorstellung ihres Buches "Zwölf heisst: ' Ich liebe dich'" in der Gedenkstaette Bautzen II, dem einstigen Stasi-Gefängnis. Der damalige Stasi-Offizier verhörte 1981 im MfS-Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen die wegen Landesverrats beschuldigte Dissidentin. In dieser Zeit entwickelte sich eine tiefe Zuneigung zwischen beiden.
Foto: DDP
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