Dead Drops: Der digitale tote Briefkasten - DER SPIEGEL
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Dead Drops Der digitale tote Briefkasten

Weltweit finden sich in Städten sogenannte Dead Drops: USB-Sticks, die für jeden frei verfügbar an öffentlichen Orten angebracht werden. Ist das nun kommunikative Kunst, eine moderne Form von anonymer Datenverbreitung oder schlichtweg Müll?
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Zement, Kunstharz, Knetmasse: Die Materialien zum Anbringen eines Dead Drops in der Mauer.

Foto: Friedrich Kegel
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Christian speichert das Manifest, in dem er auch seinen Nickname vermerkt, auf dem Stick.

Foto: Friedrich Kegel
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Fertig: der Dead Drop. Die Knetmasse wird auf natürliche Weise noch dunkler werden - gibt es heftige Farbunterschiede, gehört es zum Handwerk, noch ein bisschen mit Farbe nachzubessern. Schaden soll schließlich so wenig wie möglich entstehen.

Foto: Friedrich Kegel
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Wer keine dreckige Jacke oder den Laptop nicht direkt an die Wand drücken will, verwendet beim Benutzen des Sticks besser zusätzlich ein Kabel.

Foto: Friedrich Kegel
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Der "Tatort": Im Hintergrund des in der Mauer installierten Drops sieht man die Überreste der Zeltstadt von S21-Gegnern.

Foto: Friedrich Kegel
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Wenig später ist der neue Dead Drop über die Kartenfunktion der DeadDrop-Webseite zu finden (rechts oben). Wenn man auf den Ortsmarker klickt,...

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...öffnet sich der "Steckbrief" des Dead Drops mit Ortsangaben, Fotos, die das Auffinden erleichtern sollen.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?