Dean Potter Ein Leben für das Risiko
Er war Hochseilartist, Kletterkünstler und Basejumper: Extremsportler Dean Potter (hier 2012) ist bei einem Wingsuit-Sprung im Yosemite-Nationalpark gegen einen Felsen geprallt. Auch der Begleiter des 43-Jährigen verunglückte tödlich.
Dean Potter war ein Mann, der Extremes wagte. Der US-Amerikaner erfand die Disziplin Free Base - eine Mischung aus zwei der tödlichsten Spielarten des Alpinsports: Base-Jumping und Free-Solo-Klettern. Ohne Seilsicherung wagte er sich an schwierigste Routen am überhängenden Fels, mit einem Fallschirm in seinem Rucksack.
Base-Jumper mit Wingsuit: Dean Potter hatte bereits Tausende Sprünge hinter sich.
Potter bei einem Hochseilakt im chinesischen Enshi: Hier überquerte er 2012 einen 41 Meter breiten Abgrund zwischen zwei Bergen.
Balancekünstler auf dem Seil: Dean Potter war zuletzt einer der bekanntesten Extremsportler der Szene.
Mit Pokal: Im Jahr 2003 wurde er mit dem "Sport-Oskar", dem Laureus Award ausgezeichnet - als "Alternativer Sportler des Jahres".
Potter am Delicate Arch in Utah: Diese Besteigung im Jahr 2006 brachte ihm jede Menge Kritik ein, da sie gegen die Regeln des Nationalparks verstieß. Sein Sponsor Patagonia kündigte ihm daraufhin den Vertrag.
Free Solo am Delicate Arch: Kritiker sagten, er habe den berühmten Felsen möglicherweise bei seiner Besteigung beschädigt - Potter hat das immer bestritten.
Dean Potter in Südtirol: ein Mann, der die Natur liebte - und den Adrenalinkick lebensgefährlicher Abenteuer.