"Deans" Daten: Der vermessene Hurrikan - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

"Deans" Daten Der vermessene Hurrikan

Hurrikan-Forscher verfolgen und prognostizieren den Weg des Wirbelsturms "Dean" genau - doch stoppen können sie ihn nicht. Die Naturgewalten bahnen sich ihren Weg, Wissenschaftlern bleibt nur, Menschen in gefährdeten Regionen rechtzeitig zu warnen.
1 / 13

Hurrikan "Dean" (am Montag): Drei tropische Wirbelstürme mit Namen hatte die Sturmsaison 2007 bisher, doch "Dean" ist der erste Hurrikan. In diesem Bild wurden Daten des Satelliten "Quikscat" illustriert. Die Farben stehen für Windgeschwindigkeiten (blau=niedrig, violett=hoch) und die Pfeile für die Richtung

Foto: NASA
2 / 13

Vor dem Landgang: Vor der Küste Yucatáns bewegte sich "Dean" am 20. August nach Westen

Foto: REUTERS
3 / 13

Erwartung: Mit 85-prozentiger Wahrscheinlichkeit heftiger als normal - so hob die National Atmospheric and Oceanic Administration (NOAA) Anfang August ihre Prognose für die Sturmsaison 2007 an - "Dean" scheint dieser Vorhersage Recht zu geben

Foto: NOAA
4 / 13

Voraussetzung: Dieser Mix wird zu einer überdurchschnittlichen Sturmsaison führen, fürchtet die NOAA: In wichtigen atlantischen und karibischen Gebieten sind die Oberflächenwassertemperaturen höher als normal, außerdem sind Luftdruck und Winde vor Westafrika der Bildung tropischer Wirbelstürme zuträglich

Foto: NOAA
5 / 13

Spitze Anfang September: Dieses Muster ergibt sich durch die Auswertung der Sturmdaten der vergangenen 100 Jahre. Demnach treten statistisch gesehen um den 10. September herum die meisten tropischen Wirbelstürme und Hurrikane auf - noch ist die Sturmsaison also nicht in vollem Gange

Foto: NOAA
6 / 13

Mit den Augen eines Astronauten: So präsentiert sich "Dean" am 19. August den Betrachtern auf der Internationalen Raumstation (ISS). Das Auge des Hurrikans ist sehr gut zu erkennen. Der schwere Sturm hat Jamaica passiert und bewegte sich danach auf Belize und Mexiko zu

Foto: REUTERS/ NASA TV
7 / 13

Spur des Hurrikans: Jamaica hatte trotz großer Zerstörungen noch Glück, denn das Auge des Wirbelsturms und die darumliegende sogenannte Eyewall, in der die höchsten Windgeschwindigkeiten gemessen werden, passierte die Insel südlich

Foto: NOAA
8 / 13

Kurs West: NOAA-Forscher haben den Weg von "Dean" vorausberechnet - genau in Richtung der Küste von Belize und der mexikanischen Halbinsel Yucatán

Foto: NOAA
9 / 13

Windprognose: Schon Tage vor dem Eintreffen wussten Forscher, dass die Halbinsel Yucatán mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent betroffen sein würde

Foto: NOAA
10 / 13

Im Anmarsch: "Dean", kurz bevor er Puerto Rico streifte (am 17. August), ...

Foto: NOAA
11 / 13

... und sich am 19. August Jamaica nähert

Foto: AFP
12 / 13

Überblick: Bei "Dean" haben die US-Bundesstaaten am Golf von Mexiko wohl noch einmal Glück gehabt - die USA dürfte "Dean" mit großer Wahrscheinlichkeit verschonen. Doch die Hurrikansaison hat gerade erst begonnen

Foto: AFP
13 / 13

"Dean" in Falschfarbentechnik: Nachts nutzen die Forscher die Infrarotkamera von Satelliten, um den Sturm beobachten zu können

Foto: AFP / NOAA
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?