Death Valley So geht Hitze!
Patrick Taylor vor dem Besucherzentrum im Death-Valley-Nationalpark: "Im Sommer sind wir Ranger richtige Couch Potatoes." Die Hitze von bis zu 53 Grad Celsius im Schatten kann lebensgefährlich sein.
Taylor erklärt, warum es im Death Valley so heiß ist: "Hier ist die tiefste Stelle der USA, knapp 86 Meter unter dem Meeresspiegel. Dazu gibt es mehrere Bergketten, an denen sich die warme Luft vom Pazifik abgeregnet hat, sodass kaum Feuchtigkeit hierher gelangt."
Achtung, heiß! Selbst bei kurzen Wanderungen sollten drei bis vier Liter Wasser dabei sein.
Das Thermometer am Furnace Creek Visitor Center ist "das meistfotografierte Motiv im Death Valley. Jeder will dokumentieren, dass er sich tatsächlich in dieser Hitze aufgehalten hat", sagt Taylor.
Immer wieder sterben Menschen beim Besuch des Death-Valley-Nationalparks. Oft aber sind diese schon vorher gesundheitlich beeinträchtigt.
Von November bis März liegen die Temperaturen im Schnitt bei maximal 14 bis 20 Grad - angenehm für einen Besuch. Doch auch im Sommer kommen viele Touristen. Taylor findet dies "verwunderlich".
Heiß genug zum Eierbraten: Hier versucht ein Tourist, bei über 50 Grad Celsius Lufttemperatur ein Ei auf dem Boden zuzubereiten. Die Ranger machen manchmal auch "Dashboard Pizza", also Pizza auf einem Blech, das sie ins Auto legen.