Bilder aus Kanada Gipfel mit Nebenwirkungen
Die G7-Staaten rangen lange um eine Einigung, doch dann gab es ein paar Erfolge zu vermelden, zum Beispiel bei den Themen Bildung und Gleichberechtigung.
Die Regierungschefs formulierten dann auch einen Aufruf zum Kampf gegen Protektionismus. Damit wurde offensichtlich auch die Forderung von Kanzlerin Angela Merkel erfüllt, nicht hinter bisherige Positionen zurückzufallen.
Das Treffen war von Anfang an nicht reibungsfrei verlaufen. Donald Trump traf fast 20 Minuten zu spät zu einem Arbeitsfrühstück ein. Schon am Vortag hatte sich der US-Präsident mit Verspätung beim Gipfel in der kanadischen Provinz Québec eingefunden.
Ob es eine gemeinsame Abschlusserklärung geben würde, war lange nicht klar. Kurz vor Schluss verständigten sich die Staaten dann doch überraschend auf ein gemeinsames Kommuniqué.
Das ließ Donald Trump allerdings kurz darauf schon wieder platzen. Aus der Air Force One twitterte er, man werde sich von den Abmachungen lossagen.
Trump begründete den Schritt mit der Haltung des kanadischen Gastgebers des Gipfels, Justin Trudeau. Der hatte seine Absicht bekräftigt, zum 1. Juli mit Vergeltungszöllen auf US-Produkte zu antworten.
Damit geriet das Treffen zum Debakel. Dabei hatte es zwischenzeitlich auch für recht idyllische Bilder gesorgt, zum Beispiel das der Gastgeber Justin Trudeau und seiner Frau Sophie Gregoire Trudeau am Tagungsort La Malbaie.
Die Trudeaus posierten mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dessen Frau Brigitte.
Der neue italienische Regierungschef Giuseppe Conte (l.) wird zwar politisch eher gefürchtet, aber in Kanada gab er sich als Gentleman.
Beim Gruppenfoto übten sich die Staats- und Regierungschefs der G7-Nationen in guter Laune.
Mit Bildern ließ sich auch so etwas wie Einigkeit zwischen Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel demonstrieren.
Allerdings entstanden auch solche Schnappschüsse, die eher auf das angespannte Verhältnis der beiden hindeuten mochten.