Deepwater Fukushima Elgin - DER SPIEGEL
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Riskante Förderprojekte Von Katastrophe zu Katastrophe

Das Gasleck in der Nordsee verdeutlicht ein gesellschaftliches Problem: Konzerne wie Total, BP oder Tepco beteuern hartnäckig, riskante Förderprojekte seien beherrschbar - trotz immer neuer Umweltkatastrophen. Sie kommen damit durch, weil auch die Bürger gerne an diese Illusion glauben.
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Die Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko vor der Katastrophe. Der Ölkonzern BP hat die Plattform geleast.

Foto: Transocean - / dpa / picture alliance
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Im April 2010 kam es zur Katastrophe. Die Bohrinsel war nach einer Explosion gesunken, große Mengen Rohöl strömten monatelang aus mehreren Lecks.

Foto: Bob Pearson/ dpa
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Die Atomanlage Fukushima in Japan vor der Katastrophe. Der Betreiber Tepco pries das AKW als sicher an - inzwischen ist der Name Fukushima in Japan Inbegriff für verstrahlte und verwaiste Landstriche.

Foto: AP//Kyodo News
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Nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März 2011 glich die Anlage einem Trümmerfeld. Es kam zur Kernschmelze. Radioaktive Stoffe wurden in großen Mengen frei, weite Gebiete mussten evakuiert werden. Die Aufräumarbeiten werden Jahr­zehnte dauern.

Foto: AP//Kyodo News
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Die Bohrinsel "Elgin" in der Nordsee. Seit Tagen strömen riesige Mengen Gas aus einem Leck. Der Betreiber Total hat die undichte Stelle inzwischen geortet. Das Problem: Sie liegt in etwa 4000 Metern Tiefe unter dem Meeresboden.

Foto: DPA/ Total
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