Dekotora: Die rollende Trucker-Disco - DER SPIEGEL
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Dekotora Die rollende Trucker-Disco

Sie glänzen und funkeln prächtiger als jeder Weihnachtsbaum: In Japan erfreuen sich mit allerlei Lichtern und Aufbauten versehe Kunst-Trucks großer Beliebtheit. Ihre volle Pracht entfalten die Dekotora genannten Lkw im Dunkeln.
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Dekotora-Disco: Aufgereiht und bereit für die große Show stehen zehn und mehr Trucks bei Events nebeneinander und synchronisieren ihre Lightshow, Musik und Sounds. Beim dritten von rechts fallen Takelagen auf, an denen Banner angebracht werden können.

Foto: Tatsuki Masaru
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Allüberall auf den Lkw-Spitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen: Die Abwandlung des Storm'schen Nikolausgedichts drängt sich beim Anblick eines solchen Prachtexemplars geradezu auf.

Foto: Tatsuki Masaru
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Dekotora-Dreifaltigkeit: Truck, Mann und Hund. Das Bild vom einsamen Cowboy der Landstraße passt in den meisten Fällen nicht. Viele Trucker haben ihre Familie dabei - oder ihren besten Freund.

Foto: Tatsuki Masaru
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Marienkult, Made in Japan: Christopherus mag zwar der Schutzheilige für Reisende sein, mit riesigen Bildern von Maria und dem Jesuskind kann sich ein Fahrer jedoch ebenfalls sicher fühlen.

Foto: Tatsuki Masaru
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King of the Road: Ein Bein lässig auf dem Lenkrad, halb liegend auf dem bequemen weißen Ledersitz, neben sich eine weiche Bettstatt, gekrönt von einem überdimensionierten Kristallleuchter und die Kabine voller Blumen - so sieht nur ein Beispiel von Trucker-Romantik in Japan aus.

Foto: Tatsuki Masaru
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Geishas, Glücksdrachen und Geister: Die Bildwelten auf den Trucks spiegeln stets den persönlichen Geschmack ihrer Besitzer wider. Gern und oft gesehen sind auch Manga- oder Anime-Figuren, Filmstars und Landschaften.

Foto: Tatsuki Masaru
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Raumschiff, Karussell oder Transformer: Die grell-bunten Aufbauten der Decotora sind für japanische Verhältnisse geradezu aufsässig. Jeder ist ein Unikat.

Foto: Tatsuki Masaru
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Nachtzug: Die "Mitternachtsfamilie" fährt unter mehr als nur einem guten Stern. Wir haben bei 20 aufgehört zu zählen.

Foto: Tatsuki Masaru
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