Der erste Urlaub - DER SPIEGEL
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Deutsche im Urlaub Im Leukoplastbomber ins "Land, wo die Zitronen blühn"

Wer Urlaub hat, bucht eine Reise oder setzt sich ins Auto. Was heute selbstverständlich ist, war bis vor wenigen Jahrzehnten ein Privileg für Reiche und Menschen mit dem richtigen Parteibuch. Der Historiker Hasso Spode beschreibt, wie der Tourismus Deutschland zu einer freien Gesellschaft verhalf. Haben Sie noch Fotos von Ihrem ersten Urlaub?
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Am Strand von Rimini 2003: Unter Sonnenschirmen am Strand von Igea Marina bei Rimini an der Adriaküste nehmen Urlauber Zuflucht vor der Hitze.

Foto: Pasquale Bove/ dpa
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Ferien in den Bergen: Colorierter Stahlstich eines Sommertags in den Bergen von G. Brinkmann

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Badegäste an der Ostsee 1929: Die ersten badelustigen Großstädter sind an der Ostsee eingetroffen und vergnügen sich am Strand im Bockspringen.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 102-07767

Foto: Das Bundesarchiv/Georg Pahl
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Seesteg und Kurhaus 1930: Großtädter-Ferien an der See: Urlauber beim Nachmittagsspaziergang auf dem Seesteg in Kolberg. Im Hintergrund das Kurhaus.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 102-10018

Foto: Das Bundesarchiv/Georg Pahl
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Strandbad Wannsee 1931: Die ersten Badegäste im Strandbad Wannsee Berlin.

Fröhliche junge Frauen erholen sich in den ersten warmen Sonnenstrahlen.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 102-11654

Foto: Das Bundesarchiv/Georg Pahl
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Camping am See: Urlaub im "Dritten Reich": Ein Paar beim Camping am See, im Hintergrund ein Kdf-Wagen

Signatur im Bundesarchiv: Bild 146-1988-019-16

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Sonnenbad auf einem "Kraft-durch-Freude"-Schiff: Bei der KdF-Fahrt "Rund um Italien" halten die "Werkscharmänner " ein Nachmittagsschläfchen in der warmen Mittelmeersonne auf der Fahrt nach Neapel.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 146-1978-124-03

Foto: Das Bundesarchiv/Hans Retzlaff
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Freibad Lübars: Sonnenanbeter genießen einen Sommertag im Freibad Lübars in Berlin.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 146-1985-101-32

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Urlaub im "Dritten Reich": Gestählte Männerkörper und adrette Damen in einem nationalsozialistischen Urlaubsprospekt. Nach dem Krieg wurde das Hakenkreuz aus der Fahne oben links herausgekratzt und der Prospekt weiter benutzt.

Foto: Historisches Archiv zum Tourismus (HAT) Berlin
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Heimaturlaub für Wehrmachtssoldaten: Wehrmachtssoldaten vergnügen sich während ihres Urlaubs in Berlin mit einigen Mädchen im Tiergarten.

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Nazi-Urlaubswerbung: Die nationalsozialistische Organisation "Kraft durch Freude" (KdF) wirbt auf diesem Plakat für ihre Urlaubsreisen: "...sparen und dann in Urlaub fahren mit Kraft durch Freude".

Signatur im Bundesarchiv: Plak 003-018-041

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Maifeier auf dem Schiff "Sierra Cordoba": Tagesgestaltung für Montag, den 1. Mai 1939, auf der Norwegenfahrt der "Sierra Cordoba": Die Tour wurde vom 30. April bis 6. Mai von der NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude" veranstaltet.

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DDR-Kulturabend : DDR-Urlauber bei einem Kulturabend im FDGB-Ferienheim "Maxim Gorki" in Schierke am Brocken im Harz.

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Mit KdF nach Italien: Ein Werbeplakat für Urlaub mit der NS-Organisation "Kraft durch Freude" an der Riviera und am Gardasee.

Signatur im Bundesarchiv: Plak 003-018-048

Foto: Das Bundesarchiv/Lothar Wüst
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DDR-Ferienheim 1952: Das FDGB-Ferienheim "Zur hohen Düne" im DDR-Ostseebad Dierhagen/Fischland. Eine der Aufgaben des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds (FDGB) war die Vermittlung von extrem billigen Fereinreisen an seine Mitglieder.

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Urlaub in Italien 1952: Eine deutsche Urlauberin ist aus ihrem VW-Käfer ausgestiegen, um Tempel der Juno Lacinia in Agrigent auf Sizilien zu fotografieren.

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Reisewerbung in der DDR: Ein Werbeplakat für das DDR-Kaufhaus Konsum Warenhaus des Friedens in Leipzig: "Für Urlaub und Reise Ihre Bedarfsartikel aus allen Abteilungen unseres Hauses"

Signatur im Bundesarchiv: Plak 103-014-004

Foto: Das Bundesarchiv/Oh
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Minigolf auf Mallorca: Deutsche Urlauber auf Mallorca versuchen sich im Minigolf

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Urlaub auf Mallorca 1956: Deutsche Urlauber entspannen sich in einem Straßencafé auf Mallorca

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Konrad Adenauer: Bundeskanzler Konrad Adenauer spielt Boccia im Urlaub mit seiner Familie in Cadenabbia

Signatur im Bundesarchiv: B 145 Bild-F005916-0009

Foto: Das Bundesarchiv/Rolf Unterberg
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Wo gehts zum Wasser?: Eine kleine Urlauberin am Strand von Capri in den fünfziger Jahren

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Abendprogramm im DDR-Urlaub: Urlauber bei der abendlichen Unterhaltung in einem FDGB-Ferienheim an der Ostsee. Der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB) war in der DDR die Dachorganisation der Einzelgewerkschaften.

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Erster Urlaub auf Mallorca: Deutsche Urlauber entdecken in den fünfziger Jahren auf Mallorca die kulturellen Schönheiten der Insel.

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Spanischer Strand 1964: Deutsche Urlauber genießen eine spanische Strandidylle

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Fahrt auf dem Nil 1963: Deutsche Touristinnen verlassen mit Hut und Kamera bewaffnet einen Nildampfer in Ägypten für einen Ausflug

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Ballspiel am DDR-Strand: Paar bei Ballspiel am Strand von Boltenhagen. Das ehemalige Bauern- und Fischerdorf zählte zu den vielen Bädern für die Werktätigen der DDR an der Ostseeküste. Alljährlich erholten sich hier Tausende von Bürgern aus der DDR und Gäste aus dem Ausland.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-E0622-0021-005

Foto: Das Bundesarchiv/Heinz Junge
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Camping an der Ostsee: So wie diese Familie aus Berlin verlebten in den siebziger Jahren viele Campingfreunde ihren Urlaub auf den Zeltplätzen entlang der Ostseeküste.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-J0724-1007-1

Foto: Das Bundesarchiv/Klaus Franke
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Camping mit Trabi: Während die Westdeutschen am liebsten nach Spanien oder Italien fuhren, verbrachten DDR-Bürger ihren Urlaub in Bulgarien.

Der Text dieser Postkarte:

Hallo Ihr alle! Viele Grüße aus Primorsko sendet Euch Carola. Flug war gut, Wetter ist sehr heiß. Vorsicht Sonnenbrand. Schwarz sind wir schon. Hoffentlich hält sich die Bräune, da wir ja eine Woche dann woanders sind.

Foto: Georg Keim
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Bulli-Heim: Mit Seidengardinen, einer Sitzbank in Karomuster und dem Strand gleich vor der Tür, bot der Bulli seit dem Wirtschaftswunder Familien, Hippies und Weltenbummlern ein Heim für unterwegs. Urlaub wurde so für jeden erschwinglich.

Foto: Volkswagen
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Klassischer Hymer: Ab 1957 baute Erwin Hymer die sogenannten Hymermobile mit den verschiedensten Ausstattungen. Jeder konnte damit im Urlaub entscheiden, wie lange er wo bleiben wollte.

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Volleyball im Freibad: Badespaß am Wannsee. Das Berliner Gewässer gilt als beliebtes Ausflugsziel.

Foto: Getty Images
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Urlaub in Grömitz 1937 - martialische Sandburg: Das Bild zeigt Urlauber am Ostseestrand in Grömitz, die sich sonntäglich gekleidet für die Aufnahme in Positur gesetzt haben.

Der kriegerische Spruch auf der Sandburg ("Wo die Schwerter man schmiedet dem Lande zur Wehr") passt in die Zeit. Er stammt aus dem Bergischen Heimatlied, das 1892 erstmalig vorgetragen wurde.

Foto: Uwe Stock/Archiv Gemeinde Lensahn
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Strandkorb unterm Hakenkreuz: Das Bild zeigt die sonntäglich gekleidete Familie Paul Hamann aus Schwienkuhl (Ostholstein) bei einem Ausflug an den Ostseestrand (vermutlich Grömitz oder Dahme). Aus heutiger Sicht erstaunt die fehlende Strand- oder Badebekleidung. Die Hakenkreuzfahne ist eine selbstverständliche Stranddekoration.

Foto: Uwe Stock/Archiv Gemeinde Lensahn
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Junges Glück: Im April 1963 waren wir auf Hochzeitsreise. Bärbel, die Braut, brauchte noch die Unterschrift des Vaters, um heiraten zu können. Die standesamtliche Heirat gab uns nicht das Recht, in die eigene, schon fertige Wohnung zu ziehen. So "hart " waren da die "christlichen Bräuche". Nun aber waren wir in Spanien und mieteten im sehr stillen, verträumten Benidorm ein Apartemento. Bei einem Glas Sekt schrieb Bärbel eine Karte nach Eschweiler an ihre Eltern. Nach diesem Foto wurde mir auf einem Marktplatz die Kamera gestohlen. Für weitere Aufnahmen lieh uns ein Gast des Hauses, seinen Apparat.

Foto: Ferdi Keuter
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Traumhaftes Benidorm: Im April 1963 sind wir in Spanien, Benidorm ist noch ein Fischerdorf. Frauen sind am Strand und stricken, eine hat einen Fernseher an langer Schnur mitgebracht, Idylle pur. Wir genießen die Tage unserer kurzen Hochzeitsreise. Ein Spaziergang führt uns auf eine Empore mit Kapelle. Hier hat Bärbel sich für ein Foto zurechtgesetzt.

Foto: Ferdi Keuter
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In der Mittagshitze: Urlaub im Juli 1973 auf Formentera. Die Strände dieser Insel gehören zu den Schönsten des Mittelmeeres. Trotz Massentourismus hat sich die Insel bis heute ihre Beschaulichkeit erhalten können. Im Jahre 1973 ist es noch gar nicht lange her, seit es hier Elektrizität gibt. Hotels sind eine Seltenheit.

Wir wohnen in der Pension Tahiti, direkt am Strand "Es Pujols". Komfort wird eher klein geschrieben. Die Decken und Böden sind aus Beton und haben keine Isolierung. Geräusche jeder Art werden ungebremst übertragen. Vor allem in der Nacht ist das schwer zu ertragen. Wie einfach gebaut wird, sehen wir hier an dem "Straßenbauer": In der Mittagshitze verbaut er mit bloßen Händen große Bruchsteine. Dabei ist er noch guter Laune, wir sprechen "mit Händen und Füßen" mit ihm.

Es war einfach immer ungewöhnlich schön. Wir fliegen mit einer "Try Star", einer der ersten Maschinen dieses Typs, der von der LTU eingesetzt wird.

Foto: Ferdi Keuter
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Rue de Magnanat 1: 1978 fuhren wir mit Freunden in den Herbstferien nach Sarlat-la-Caneda. Die Stadt hat etwa 10.000 Einwohner und liegt im Departement Dordogne in Frankreich. Familie Bernard Chassaing bewohnt in diesem Ort ein denkmalgeschütztes Haus. Vor dieser Kulisse finden im Sommer die Festspiele statt. Seit diese Veranstaltungen sehr laut sind und sich ausgedehnen, zieht die gesamte Familie im Sommer zum Landsitz in Proissans. Die Frau des Chronisten ist die Schwester von Gisela Chassaing. So durften wir mit unseren Freunden dieses alte Gemäuer zeitweise bewohnen und genießen. Wir fühlten uns entsprechend. Im Ort Sarlat wurden vor etwa 40 Jahren alle Gebäude saniert. Dazu gab der Staat hohe Zuschüsse. So ist ein Ort mit märchenhaftem Flair entstanden.

Foto: Ferdi Keuter
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Menschen wie du und ich: Das französische Domme im Herbst 1978. Der Ort liegt etwa 12 Kilometer von Sarlat la Caneda entfernt. Vom Marktplatz aus kann man weit in das Tal und auf den Fluss Dordogne sehen. Ein lohnenswerter Ausflug von Sarlat aus. Es ist aber nicht die Aussicht alleine, die den Fotografen faszinierte, sondern auch diese beiden Alten. Sie unterhielten sich so intensiv, dass man gerne gewusst hätte, worüber sie reden. Aber die Sprache ist eine Fremde und zudem will man kein Voyeur sein. So bleiben das Ablichten und die Erinnerung an "Menschen im vorübergehen".

Foto: Ferdi Keuter
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Vorstellung am Straßenrand: Sommerurlaub auf Ibiza. Wir wohnen im Nord / Osten der Insel und haben in San Carlos eine Wohnung. Hier ist die Welt noch halbwegs in Ordnung. Die Touristenschwärme sind eher im Süden der Insel zu finden. Da wir unser Auto mit auf die Fähre genommen haben, können wir hier unsere Einkäufe "auf dem Land" erledigen. In einem Laden bedient uns eine ältere Frau die wir liebevoll Oma nennen. Gewünschte Lebensmittel werden, falls vorhanden, aus dem Garten geholt. Da die Feigen jetzt reif sind, dürfen wir diese vom Baum probieren. Ein Tag gehört natürlich auch der Stadt Ibiza. Das quirlige Leben, der Anblick der Hippies und das Angebot der Straßenverkäufer sind auch für unsere Kinder etwas Besonderes. Ein Händler, mit indischem Aussehen, bietet Marionetten an. Da führt kein Weg daran vorbei. Bleibt nur das Aussuchen der Farbe und den Eltern das Bezahlen. Auf der Rückreise vertreibt Bärbel den Dreien die Zeit in der Schiffskabine. Das Programm hat sie sich selber ausgedacht..

Foto: Ferdi Keuter
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Auf dem Weg zum ENNY MOON: Sommerurlaub auf Ibiza. Wir wohnen im Nord-Osten der Insel und haben in San Carlos eine Wohnung. Hier war die Welt noch halbwegs in Ordnung. Die Touristenschwärme sind eher im Süden der Insel zu finden. Da wir unser Auto mit auf die Fähre genommen hatten, konnten wir bequem die Stadt Ibiza besuchen. Das quirlige Leben, der Anblick der Hippies und das Angebot der Straßenverkäufer bot uns ein farbiges Bild. Als wir die Altstadt besuchten, sahen wir dieses Gespann auf einer Treppe. Sicher ein exotischer Anblick. Was sich in den Säcken befand, konnten wir nicht ergründen.

Foto: Ferdi Keuter
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Auf der Walz: Mein Vater Philipp Keuter war auf Wanderschaft. Das Bild entstand am 19.04.1929. Dies ist so genau zu benennen, da er ein Wanderbuch führte. Philipp kam von Neapel über Rom und ging nach Eschweiler zurück. Viele Monate war er auf der Walz als Malergeselle unterwegs gewesen. Nach der Wanderschaft machte er seine Meisterprüfung und sich selbstständig. Auf diesem Bild sieht man im Hintergrund die Nürnberger Burg. Nach den Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde sie in der historischen Form wieder aufgebaut. Philipp lief insgesamt 2070 Kilometer zu Fuß, die Strecke von Rom nach Neapel wurde mit Zug, Bus und Schiff zurückgelegt.

Foto: Ferdi Keuter
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Am Ziel einer langen Reise: Mein Vater Philipp Keuter war auf Wanderschaft. Das Bild entstand nach seinem Wanderbuch am 20.03.1929. Philipp kam von Neapel und stand in Rom für ein Foto an einer Brüstung. Die weiteren Personen sind eher zufällig im Bild. Es wurde ja selten fotografiert. Für Philipp waren Rom und der Petersdom wichtige Ziele da er sehr religiös war. Adolf Kolping und der Gesellenverein gaben ihm unterwegs das Gefühl der Geborgenheit. Die Gesellenvereine, nach dem Begründer Adolf Kolping benannt, dienten neben der beruflichen Weiterbildung auch die Betreuung der Handwerksgesellen unterwegs.

Philipp lief insgesamt 2070 Kilometer zu Fuß, die Strecke von Rom nach Neapel legte er mit Zug, Bus und Schiff zurück.

Foto: Ferdi Keuter
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Die zerstörte Staumauer von Malpasset: Im Sommer 1960 machten Ferdi Keuter und Rainer Broll Urlaub in Boulouris, St. Raphael an der Cóte d´Azur. Zum ersten Mal waren wir am Mittelmeer, zum ersten Mal machten wir richtig Urlaub. Veranstalter der Reise war der Stadtjugendring von Eschweiler/Aachen. Wir wohnten in einem Haus, das direkt am Stand lag. Es trug den Namen "Centre International Du Manoir". Heute gibt es dieses Haus sicher nicht mehr. Für Jugendliche lag es an zu exponierter Lage. Es war damals schon ein Villenviertel.

Viele Ausflüge machten wir nicht, aber eine Besichtigung führte uns zu dem Dammbruch bei Fréjus. Es waren ja erst einige Monate her, seit hier die Staumauer brach. Durch die entstehende Flutwelle wurden über 400 Menschen getötet. Die Flutwelle war 40 Meter hoch und raste in 20 Minuten nach Fréjus. Selbst hier war die Welle noch 3 Meter hoch und hinterließ Tod und Verwüstung. Als wir vor den Trümmern standen, konnten wir uns die ganze Tragödie gar nicht vorstellen. Ob die genaue Ursache je gefunden wurde, ist mir nicht bekannt.

Foto: Ferdi Keuter
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Unterwegs zum "Büdchen": Sommerurlaub 1980 auf Ibiza. Wir wohnten im Nord-Osten der Insel in San Carlos. Dort war die Welt noch in Ordnung, Touristenschwärme gab es eher im Süden der Insel. Unser Auto kam mit der Fähre auf die Insel, benutzt haben wir es wenig, denn vor der Haustür hatten wir den Strand.

Wenn wir am Strand waren, lockt das "Büdchen" mit dem leckeren Eis besonders. Ira, die Größere, nahm Ferdi jun. an die Hand. Dieser durfte das Portemonnaie mit dem vielen Geld tragen - und wir hatten für die nächste Zeit Ruhe, denn die würden so schnell nicht wiederkommen.

Foto: Ferdi Keuter
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Santa Maria: Sommer 1964 an der Playa del Sol. In diesem Jahr zog es uns wieder nach Spanien. Im Playa Fels Hotel in Castelldefels waren wir Gäste der Familie Schumacher, den Eltern von Bärbel Keuter. Auf gehobenem Niveau lebten wir in den Tag hinein. Nach dem Frühstück ging es an den Hotel eigenen Strand. Am Wochenende war der offene Strand besonders voll, Barcelona lag ja nur 30 km entfernt. Die Verteilung der Sandfläche war fast ein wenig beschämend. Während sich rechts und links die Menschen drängen, hatten wir mehr abgegrenzte Fläche zur Verfügung, als wir brauchten. Manche Blicke der Gäste von nebenan ließen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Wenn das Wetter nicht zum Baden einlud, planten wir Ausflüge in die nähere Umgebung. So fuhren wir auch nach Barcelona, besuchten die Flaniermeile "Las Ramblas", das Altstadtviertel Barri Gótic und den Hafen. Besonders hatte es uns der Nachbau der Santa Maria angetan. Das Original war das Flaggschiff von Christoph Columbus. Begleitet wurde die Santa Maria von den kleineren Schiffen Nina und Pinta. Am Weihnachtstag 1492 lief die Santa Maria vor dem heutigen Haiti auf Grund und konnte nicht mehr gerettet werden.

Heute steht in Frage, ob der Name des Schiffes überhaupt Santa Maria gewesen ist. In alten Bordbüchern taucht der Name nicht auf.

Foto: Ferdi Keuter
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Jung, blond und an der Côte d' Azur: Sommer 1962, der "Eichhörnchenpark" von Théoule sur Mer an der französischen Mittelmeerküste. Bärbel und Ferdi möchten zusammen den Urlaub verbringen. Diese gemeinsame Zeit würde aber den Eltern gar nicht gefallen. Nein, sie würden es geradezu verbieten. Es bestand aber die Möglichkeit, zwar zur gleichen Zeit, aber mit getrennten Zielen den Urlaub zu planen. Bärbel fuhr mit dem Stadtjugendring von Eschweiler an die Côte d' Azur. Ferdi dagegen, mit seinem Freund Rainer nach Italien. Unterwegs fiel es dann den Freunden ein, "doch auch nach Frankreich zu fahren". Man könnte ja auch gleich in das selbe Jugendlager fahren, in dem Bärbel und zwei Schwestern schon sind. Heute sind wir sicher, Vater Schumacher hatte als cleverer Kaufmann die Sache lange durchschaut. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! Unsere Zeit verlief sehr harmonisch. Die Damen waren in festen Häusern und die Herren in großen Zelten untergebracht. Aber die Tage gehörten uns! Während eines Ausflugs nach Toulon, entstand diese Aufnahme.

Foto: Ferdi Keuter
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Jenseits des Tales standen unsere Zelte: Im Sommer 1953 war der Schwarzwald unser Reiseziel. Mit der Jugendgruppe der Pfarrei St. Marien Eschweiler / Röthgen begann unsere Reise am Kölner Hauptbahnhof. Da ein Waggon für die Mitnahme der Fahrräder fehlte, mussten wir in einem Güterwaggon Platz nehmen. Neben den Rädern lagen wir die ganze Nacht auf dem Boden. Zugig und kalt, verlief die Nacht sehr unfreundlich. Von Freiburg am Morgen, begann unsere eigentliche Urlaubsfahrt in Richtung Feldberg, Titisee und Schluchsee. Das Wetter spielte uns übel mit. Froh waren wir, als nach einigen Tagen dann die Sonne schien. Auf den Armeezelten trockneten wir unsere Klamotten und genossen die sonnigen, trockenen Tage. Die einfachen Zelte hatten übrigens keinen Boden. Mit etwas Stroh wurde die Erde etwas "gepolstert". Das war es und schön war es auch. Alles hat seine Zeit.

Foto: Ferdi Keuter
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Vor der ersten Pfingsttour: Ich gehört einer Jugendgruppe aus Eschweiler an, die zu Pfingsten 1952 nach Rott in der Voreifel wanderte. Wir starteten gegen 12:00 Uhr in Eschweiler Röthgen und erreichten gegen 17:00 die Kirche des Ortes. Nach einigen Nachfragen bekamen wir als Quartier eine Scheune zugewiesen. Stroh und Heu waren ausreichend vorhanden. Am Scheunentor aßen wir unsere mitgebrachten Brote und gingen nach der anstrengenden Wanderung "ins Heu". Eine schöne Überraschung hatte die Bäuerin am nächsten Morgen für uns parat. Sie besuchte uns in der Scheune bevor sie zur Messe ging. Sie hatte für uns den Frühstückstisch gedeckt mit allem was das Herz von uns Jugendlichen höher schlagen lies. Selbst ein Kuchen fehlte nicht. Nach dieser großzügigen Geste räumten wir alles schön auf. Ob wir auch gespült haben, habe ich nach all den Jahren vergessen. Nicht aber die liebenswerte Bäuerin. Ob sie das in der heutigen Zeit auch noch wagen würde? Haus und Hof alleine fremden Jugendlichen überlassen, ich wage das zu bezweifeln.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Ferdi Keuter
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Zeltlager im Eichhörnchen Park: Die Fahrt der Stadtjugend von Eschweiler ging 1962 an die französische Riviera, nach Théoule und von dort aus steil in den Berg, vorbei am "Haus des Einsiedlers", in das Jugendcamp. Hier verbrachten Jugendliche vieler Nationen ihren Urlaub. Man hatte eine herrliche Aussicht über eine große Mittelmeerbucht. Heute steht hier sicher eine Nobelherberge. "Für ein Jugendcamp viel zu schade" wird der Besitzer dieser Fläche gedacht haben.

Foto: Ferdi Keuter
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"Fleischtransporter" von Förster Richard: In den Sommerferien 1978 reisten Ferdi Keuter und Helmut Kaul in die CSSR. Helmut zog es hier hin um hier gutes Wild zu erlegen. Die Trophäen sollten hier besonders schön sein. Unsere Jagdhütte war noch sehr neu und gefiel mir sehr gut. Hier lies ich während Josef, Richard und Helmut zur Jagd waren, einfach die Seele baumeln lassen. Förster Josef bekochte uns und erledigte alle Tätigkeiten mit einem Klingenmonstrum, einem Universalmesser. Damit wurde das museumsreife Motorrad repariert und das Wild aufgebrochen. Es wurde zum Kratzen ebenso benutzt wie zum Anrichten der "Rähläber" und der "Würschteln". Die Jagd von Helmut verlief sehr erfolgreich und Richard transportierte das Fleisch fachgerecht zu Tale. Sollte Richard am Abend in der Hütte Mal mehr Pivo (Bier) getrunken haben, so schoben wir ihn an, und warteten am nächsten Tag auf ein Wiedersehen. Und er kam immer.

Foto: Ferdi Keuter
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Cro-Magnon-Mensch bei Les Eyzies: Mit Freunden machten wir im Herbst 1980 ein Exkursion zum

Cro-Magnon-Menschen bei Les Eyzies. Das Alter des Skeletts wird auf etwa 30.000 Jahre geschätzt, man nimmt an, dass es eine junge Frau gewesen ist. Das Foto wurde aufgenommen in Les Eyzies, einer Gemeinde am Ufer des Flusses der Vézère. Als Cro-Magnon-Mensch wird ein moderner Typ des Homo Sapiens bezeichnet, nach dem Fundort bei Cro-Magnon in Südfrankreich und dem 1868 dort gefundenen, auf 28.000 - 30.000 Jahre datierten Schädel. Die Cro-Magnon-Menschen lebten zur Zeit ihres ersten Auftretens in Europa als Jäger und Sammler überwiegend nomadisch. Viele Fundstellen erwiesen sich als lediglich kurzfristig genutzte Lagerstätten. Verbunden mit dieser Tour die weit in uns weit in die Vergangenheit führte, genossen wir die Gegend und ihre Köstlichkeiten.

Foto: Ferdi Keuter
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Die "Genossen am Lebensabend": Im Jahre 1978 machten Helmut und Ferdi einen Jagdausflug nach Javorník (deutsch Jauernig), eine Stad am Fuße des Reichensteiner Gebirges (tschech. Rychlebské hory) in Mährisch-Schlesien. In der Nähe von Javornik sahen sie am frühen Abend auf einer Bank diese beiden Alten sitzen.

Foto: Ferdi Keuter
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Mit dem Rad an die Sieg: Unsere Jugendgruppe aus Eschweiler / Röthgen im Jahre 1955 bei einer Radtour. Entgegen bisherigen Gepflogenheiten, verbrachten wir die Pfingsttage auf einem bewirtschafteten Campingplatz an der Sieg. Das Leben auf diesem Platz gefiel wirklich keinem meiner Freunde. Da loben wir uns doch das "wilde Zelten" in der vergangenen Jahren. Während der Rückreise machten wir Rast am Kölner Rheinufer.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv
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Unbemerkt vom Objekt wird gezeichnet: Ich fuhr im Juni 1985 im Auftrag der Firma für eine Woche nach Paris. Die Reise war eine Belohnung für die besonderen Verdienste im nationalen Tapetenvertrieb. Zur gleichen Zeit war in Paris die Tapetenmesse "PARITEX". Unter dem Vorwand, die Ausstellung zu besuchen, wurde die Aktion begründet. Bei einem Besuch auf dem Messegelände wurde diese Zeichnung erstellt.

Foto: Ferdi Keuter/Kopie von Ferdi Keuter
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Ein uraltes Ortsschild: Auf dem Weg zum "Sonnenhof" in Naggl / Weissensee kamen wir an diesem schönen Ortsschild vorbei. Das Jahr der Herstellung kann man nur ahnen. Im Sommer 2008 war vom Schild nichts mehr vorhanden. Wievielen Menschen mag es wohl den Weg gewiesen haben?

Foto: Ferdi Keuter
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Gemälde und Croissants: Das Museum Centre Georges Pompidou zieht im Jahr jährlich 8,1 Millionen Besuchern an und ist damit das begehrteste Gebäude in Paris. Es enthält vor allem das Musée National d'Art Moderne. Die Keuters waren 1988 auf einem Kultur-Trip und wollten sich die Picasso-Ausstellung nicht entgehen lassen. Sie verbanden daher eine Städtetour mit der Ausstellung und waren alle fünf begeistert.

Vergessen werden dürfen auch nicht die Croissants, die sie im "novotel paris les halles" zum Frühstück bekamen. Es war eine gelungene, mit Kultur verbundene Familienreise.

Foto: Ferdi Keuter
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Fassadengestaltung von Fernand Léger: Das Gebäude "le jardin d'enfant" in der Nähe von Antibes im Frühjahr 1970. Die Fassade wurde gestaltet von Fernand Léger, der am 04.02.1881 in Argenton in der Normandie geboren wurde. Der französischer Maler, Grafiker und Keramiker starb am 17.08.1955 in Gif-sur-Yvette in der Nähe von Paris.

Wer die Kosten für die Gestaltung der Fassade übernommen hat, oder ob es eine Stiftung ist, bleibt mir unbekannt.

Foto: Ferdi Keuter
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Im Park der Familie Grimaldi: Urlaub 1970 an der französischen Mittelmeerküste, verbunden mit ein wenig Kultur. Das Picasso Museum in Antibes ist ein französisches Museum an der Cóte d'Azur Departement Alpes-Maritim. Es befindet sich im Park von einem Schloss, das nach der Familie Grimaldi "Chateau Grimaldi" genannt wird. Im Außenbereich befinden sich besonders schöne Skulpturen, die sich in der südlichen Sonne besonders schön aussehen.

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Alte Fassade der Kapelle von St. Georgen: Der zauberhaften Ort St. Georgen 1988. Er hat seinen Namen von der schönen Rundkirche zum Hl. Georg, die einst zur Burg Alt-Schenna gehörte. Junge Studenten waren gerade dabei, alte Fresken frei zu legen. Sie hatten ein Gerüst aufgebaut und lagen auf dem oberen Gerüstbrett. So kamen sie mühevoll an die Deckengewölbe. Millimeter für Millimeter gingen sie der Kalkschicht zu Leibe, welche die Bilder bedecken. Eine mühselige aber sehr befriedigende Arbeit. Aus dem Schriftzug wollte ich entnehmen "Georgen Büro"?

Anmerkung: Freskomalerei ist eine Form der Wandmalerei, bei der die Farben auf den frischen Putz aufgetragen werden, wobei sie sich unlöslich mit dem Untergrund verbinden

Foto: Ferdi Keuter
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Die älteste Dampfzahnradbahn der Schweiz: Bei Brienz, am schönen Brienzersee im Berner Oberland beginnt die Rothornbahn. Sie ist die älteste Dampfzahnradbahn der Schweiz. Auf ihrer Reise überwindet sie 1892 Meter Höhendifferenz und endet auf dem Rothorn. Im Herbst 1979 machten wir einen Kurzurlaub im schweizerischen Unterbach. Da die Entfernung zu dieser Zahnradbahn nicht weit ist, machten wir mit der Familie einen Ausflug auf dieser wunderschönen Strecke. Das Foto zeigt das Wasserladen auf halber Strecke. Heute denke ich mir, es war ein nicht angekündigter Fotostop.

Foto: Ferdi Keuter
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Der Glockenturm: Arnsberg war meine "Heimat der Kindheit". Dann lebte ich nur noch im Aachener Raum. So dass ich hier oft Kurzurlaube verbrachte. Im Hintergrund sehen wir den Glockenturm. Er war ein Torturm der ehemaligen Stadtbefestigung von Arnsberg und dient heute als Glockenturm der katholischen Stadtkapelle St. Georg. Der Turm gehört zu den ältesten Bauwerken der Stadt Arnsberg und bildet den südlichsten Wehr- und Torturm des ältesten Stadtteils.

Foto: Ferdi Keuter
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Gedenktafel für Peter Paul Rubens: Im Jahre 1959 bereiste ich das Siegerland und besuchte den Schlosspark der Stadt. Über die Gedenktafel dort erfuhr ich, dass der Maler ein Sohn der Stadt Siegen ist. Peter Paul Rubens wurde am 28. oder 29. Juni 1577 in Siegen/Westfalen geboren und ist am 30. Mai 1640 in Antwerpen gestorben. Er war der bekanntesten Maler des Barock.

Foto: Ferdi Keuter
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Ponte S Angelo: Während eines Besuchs in der "heiligen Stadt" Rom 1966 auf der Brücke Ponte S Angelo. Die Eindrücke sind so gewaltig, dass nicht viel hängen bleibt.

Foto: Ferdi Keuter
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Auf zum "Europäische Fernwanderweg" : Die beiden Ortschafften Fontanella und Faschina in Österreich sind die höchstgelegenen und sonnigsten des Tales, eingebettet zwischen schroffe Kalkwände, sanfte Wiesen und wilde Gebirgsbäche.

Foto: Ferdi Keuter
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Heuernte mit Wolfgang: Im Sommer 1985 war die Familie in Schwickershausen im Urlaub. Einem Bauern dürfen die Kinder helfen und sogar den Trecker fahren.

Foto: Ferdi Keuter/Johann Schumacher
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Uschi und Katrin in den Alpen: Es sieht ja fast so aus, als hätten die zwei sich verlaufen. In Wahrheit kommen sie mit einem Bus von dem sonnigen französischen Mittelmeer und hatten keine Lust, sich umzuziehen. Oder wollten sie nur ihre Bräune zeigen?

Foto: Ferdi Keuter
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Ein Schuh aus Bronze ziert den Gipfel : Auf der Emberger Alm auf 1750 Meter Höhe in der Kreuztalgruppe finden wir dieses Kunstwerk. Der Künstler ist H. P. Profunser, ein Bildhauer. Nicht weit von hier hat man Aussicht auf das Bergpanorama Kärnten, Osttirol, Friaul und Slowenien.

Foto: Ferdi Keuter
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Waghalsig, oder nur kühn?: Ein Felsenspringer 1961 auf den Roten Felsen bei San Raphael.

Die Falltiefe ist geschätzt zwischen 10 und 15 Meter, Meerestiefe unbekannt.

Foto: Ferdi Keuter
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Hochzeit zu Kanaan: Dieses Werk schuf der Bildhauer H. P. Profunser. Ein anderers hatten wir auf der Emberger Alm auf 1750 Meter Höhe in der Kreuztalgruppe gefunden. Nachfragen führten uns zu dieser Arbeit an einem Privathaus in Naggl. Der Name der Installation ist "Hochzeit zu Kanaan", so der Hausherr.

Foto: Ferdi Keuter
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"Sur le pont d'Avignon": Die Brücke von Avignon. Auf dem Weg in den Süden macht unsere Reisegruppe an diesem Denkmal Rast. Die der französischen Sprache mächtig waren, sangen das Lied von der Brücke von Avignon. Die anderen lauschten andächtig.

Foto: Ferdi Keuter
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Wer mag wohl hier vom Himmel kommen?: In Kitzbühel kommt der Nikolaus mit einem Gleitschirm zur Ski-Schule. Da der Weg sehr weit ist, wurden die Geschenke schon vorher auf die Erde gebracht. Aufnahme aus dem Jahr 2007.

Foto: Ferdi Keuter/Mona Keuter
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Das Atomium in Brüssel: Mit der Maler-Fachschule fuhren wir 1958 nach Brüssel, um uns die Weltausstellung anzusehen. Besonders im Gedächtnis ist mir das Atomium geblieben.

Foto: Ferdi Keuter
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Besonderer Chic: Für den Besuch in der Stadt der Liebe hat sich Bärbel besonders chic gemacht. Bärbel und Ferdinand Keuter fuhren 1965 nach Paris und trafen dort Verwandte, die sich in der Stadt besonders gut auskannten.

Foto: Ferdi Keuter
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Hafenstadt Barcelona: Besonders auffällig ist bei dieser Aufnahme aus dem Jahr 1968 die noch fehlende Verkehrsdichte - das Foto wurde nicht an einem Sonntag gemacht.

Foto: Ferdi Keuter
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Gibt es hier nun Wasser, oder nicht?: An einem der wenigen Tage, an dem die Sonne bei unserem Urlaub 1973 nicht erbarmungslos schien, machten wir einen Spaziergang über die Insel Formentera. Hier fanden wir diesen Brunnen, der aber sicherheitshalber abgedeckt war. "Schade", sagten unsere Kinder.

Foto: Ferdi Keuter
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Ein Stein, ausgewaschen vor vielen Jahrtausenden: Auf einem Ausflug in die Gegend von "le Village du Bournet" an der Dordogne haben wir diese Formation fotogafieren können.

Foto: Ferdi Keuter
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Auf großen Rädern: Bärbel und Tochter Brigitte sind für einige Tage in Florida.

Foto: Ferdi Keuter
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"Ob ich das auch mal kann?": Ganz in der Tracht vom Allgäu sitzt der Bub vor der Kapelle und staunt.

Foto: Ferdi Keuter
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