Der Fall Roy Moore - DER SPIEGEL
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Der Fall Roy Moore Berüchtigte Anmachsprüche

Führende Politiker in Washington fordern den Senats-Kandidaten Roy Moore zum Rücktritt auf - er soll Frauen sexuell belästigt haben. Nur Donald Trump hält sich zurück.
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Donald Trump hat sonst eigentlich immer zu allem eine Meinung. Nur jetzt, im Fall des stramm konservativen Senatskandidaten Roy Moore, schweigt er. Zumindest bislang.

Foto: Nicholas Kamm / AFP
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Der Republikaner aus Alabama wird inzwischen von einem halben Dutzend Frauen glaubwürdig beschuldigt, sie Ende der Siebzigerjahre sexuell belästigt zu haben.

Foto: Brynn Anderson / AP
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Die Demokratin Sheila Jackson Lee mit Bildern der mutmaßlich belästigten Frauen. Seit Tagen gibt es immer wieder neue Anschuldigungen gegen Moore, werden neue Details bekannt. In einem örtlichen Einkaufszentrum soll der damals 30-jährige Moore sogar für seine aufdringlichen Anmachsprüche berüchtigt gewesen sein. Bei Sprüchen soll es aber nicht geblieben sein. Eines der Opfer war damals gerade einmal 14 Jahre alt.

Foto: Alex Brandon / AP
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Beverly Nelson, eines der mutmaßlichen Opfer mit ihrer Anwältin, der medial immer wieder sehr präsenten Gloria Allred. Trotz der massiven Anschuldigungen weigert sich Moore hartnäckig, von seiner Kandidatur für den Senatssitz in dem Bundesstaat zurückzutreten.

Foto: Lucas Jackson / REUTERS
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Die Parteiführung in Washington ist empört. Fast alle führenden Republikaner dort haben ihn längst zum Rücktritt aufgefordert, auch Mitch McConnell, Republikaner-Chef im Senat.

Foto: J. Scott Applewhite / AP
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Nur von Trump hört Amerika seit Tagen zu der Sache praktisch nichts. Das wird von vielen als ein - erneutes - moralisches und politisches Versagen des Präsidenten gesehen. Er lässt die Dinge laufen, weicht Fragen nach Moore aus. Zwar attackiert seine Tochter Ivanka den Ex-Richter, aber Trump selbst lässt nur mitteilen, die Menschen in Alabama sollten über Moores Schicksal entscheiden.

Foto: Scott Olson / AFP
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