"Der Fall Sarah & Saleem" - DER SPIEGEL
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"Der Fall Sarah & Saleem" Von der Affäre zur Staatsaffäre

Wenn Liebe ein politischer Affront ist: Der palästinensische Kinofilm "Der Fall Sarah & Saleem" zeigt, wie sich eine Affäre zwischen einer Israelin und einem Palästinenser zur Staatsaffäre auswächst.
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Nur fernab von Jerusalem wagen sich der palästinensische Fahrer Saleem (Adeeb Safadi) und die israelische Cafébesitzerin Sarah (Sivane Kretchner) gemeinsam an die Öffentlichkeit - ein Ausflug, der tragische Konsequenzen hat.

Foto: Missing Films
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Der unvorsichtige Ausflug führt dazu, dass Saleem ins Visier sowohl der israelischen Sicherheitsbehörden wie auch einer palästinensischen Untergrundorganisation gerät.

Foto: Missing Films
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Ein zur Beruhigung der Palästinenser unterzeichnetes Geständnis, eine nächtliche Razzia - und schon befindet Saleem sich in einer israelischen Zelle, mit der Aussicht auf jahrzehntelange Haft.

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Sarahs Ehemann (Ishai Golan), Offizier der israelischen Armee, schöpft bald Verdacht, dass der als Terrorist inhaftierte Saleem Kontakt mit seiner Frau hatte.

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Auch Saleems Ehefrau (Maisa Abd Elhadi) kommt den wahren Hintergründen der Gefangennahme ihres Mannes auf die Schliche und versucht daraufhin, Sarah zu einer entlastenden Aussage zu bewegen.

Foto: Missing Films
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Das Drama verlagert sich schließlich ganz in kahle Amtsstuben, die in ihrer bürokratischen Nüchternheit jeden persönlichen Austausch und jede zwischenmenschliche Verbindung unmöglich machen.

Foto: Missing Films
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