Der Fall Simonis: Das Debakel von Kiel - DER SPIEGEL
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Der Fall Simonis Das Debakel von Kiel

Die konstituierende Sitzung des Kieler Landtags am 17. März 2005 wurde zum Debakel für Heide Simonis. Auch im vierten Anlauf erzielte sie nicht die benötigten Stimmen für das Ministerpräsidentenamt. Ein Abgeordneter enthielt sich beharrlich.
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Das Debakel von Kiel: Am 17. März 2005 scheiterte die Wiederwahl von Heide Simonis zur Ministerpräsidentin in vier Wahlgängen. Ihr fehlte eine Stimme.

Foto: A3417 Ulrich Perrey / dpa
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Vor dem vierten Wahlgang versammelte sich die SPD-Fraktion zur internen Geheimabstimmung. Alle 29 Abgeordneten stimmten für sie. Doch bei der Abstimmung im Landtag scheiterte Simonis erneut.

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Nach der Wahl zog sich Heide Simonis aus der schleswig-holsteinischen Politik zurück - sie war zwölf Jahre lang Ministerpräsidentin des Bundeslandes gewesen.

Foto: Wulf Pfeiffer/ picture-alliance/ dpa
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Peter Harry Carstensen feierte die Niederlage der politischen Gegnerin: Er bildete eine Regierung mit der SPD und übernahm den Posten des Ministerpräsidenten. Die schwarz-rote Koalition zerbrach 2009. Bei der Landtagswahl am 27. September errangen CDU und FDP gemeinsam eine Mehrheit, Carstsensen blieb im Amt.

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