Der Fürst und der Clown Da stehen die Haare zu Berge
Mut zum Haar: Albert II. von Monaco (links) ist kaum zu erkennen. Für einen Auftritt mit dem Clown Bello Nock, mit realem Namen Demetrius Alexandro Claudio Amadeus, setzte der Fürst beim Internationalen Zirkusfestival von Monte Carlo eine orangefarbene Perücke auf. Nock wurde mit dem Goldenen Clown geehrt.
Nock gilt als Amerikas bester Clown und ist ein Lachgarant. Das Internationale Zirkusfestival von Monte Carlo ist das berühmteste Zirkusfestival der Welt. Es wurde 1974 von Alberts Vater, Rainier III. von Monaco, gegründet und steht unter der Schirmherrschaft der monegassischen Fürstenfamilie.
Bekannt sind vor allem seine Clownereien im Todesrad. Aber auch auf dem Trampolin und mit seiner Luftballon-Einlage bringt er das Publikum zum Lachen.
Die Artistin Valerie: Mit vollendeter Eleganz beherrscht die Kanadierin das Spiel mit dem Rad. Graziös tanzte sie durch es hindurch, für ihr Können auf höchstem Niveau bekam sie einen Silbernen Clown.
Bei der rund fünfstündigen Gala wurde auch der 33. Geburtstag von Charlene Wittstock gefeiert, der zukünftigen Ehefrau des Fürsten. Die zukünftige First Lady der Monegassen bekam einen Blumenstrauß überreicht.
Der Fürst hatte offensichtlich Spaß mit seinem neuen Look. Allerdings erinnerte er sehr deutlich an die Kinderbuchfigur das Sams.
Die Perücke als Wanderpokal: Auch Pauline, die 16-jährige Tochter von Prinzessin Stéphanie, setzt sich die "Bello"-Haare auf und alberte mit dem Clown herum.
Prinzessin Stéphanie übergab der Akrobatik-Truppe Dalian den Silbernen Clown. Das Zirkusfestival von Monte Carlo gilt als Weltmeisterschaft der Artistik.
Stéphanies Tochter Pauline Ducruet ehrte die Balance-Künstler Royal Brothers mit dem Clown in Bronze.