Der Held von Atlanta Gefeiert, gejagt, gebrochen
Olympia-Wachmann: Richard Jewell während eines Gesprächs mit AP-Journalisten im Juli 2006: "Ich bin ein anderer Mensch geworden. Ich bin paranoid. Ich bin zynisch", sagte er. Der ehemalige Wachmann war zu Unrecht beschuldigt worden, das Attentat auf die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta verübt zu haben. Von der folgenden Rufmord-Kampagne erholte sich Jewell nie wieder, im August 2007 starb er mit nur 44 Jahren.
Reporter umlagern Jewell: Reporter belagern Richard Jewell im Oktober 2006 auf dem Weg in seine Wohnung.
Im Gerichtssaal: Im Juli 1997 muss der ehemalige Olympia-Wachmann Richard Jewell als Zeuge vor einem Untersuchungsausschuss aussagen.
Auszeichnung: Georgias Gouverneur Sonny Perdue (l.) zeichnet den "Helden der Spiele" im August 2006 mit einer Urkunde für seine Verdienste um den Bundesstaat Georgia aus. "Seine Aktionen retteten an jenem Tag Leben", sagte Perdue.
Attentat auf den Centennial Park: Während der Olympischen Spiele 1996 in Atlanta detoniert am 27. Juli, einem Samstag, ein Sprengsatz im Centennial Park. Die Bombe war unter dem Turm im Vordergrund deponiert worden. Der zunächst fälschlich für das Attentat beschuldigte Wachmann Richard Jewell, hatte sich nie von der Rufmord-Kampagne gegen ihn erholt.
Tatort: Ein Ermittler der Bundespolizei FBI am Tatort des Bomben-Attentats auf die Olympischen Spiele 1996. Die Ziegelsteine, mit denen der Weg durch den Centennial Olympic Park gebaut wurden, waren Teil einer Spendenaktion, um den Park zu finanzieren. In die Steine sind die Namen der Spender eingraviert.
Erste Hilfe nach dem Attentat: Passanten helfen Verwundeten nach dem Bomben-Attentat auf die Olympischen Spielen in Atlanta 1996. Um 1.21 Uhr ging im Centennial Park eine Bombe hoch, zu dieser Zeit war das Gelände voller Menschen. Zwei Personen sterben, 111 werden zum Teil schwer verletzt.
Opfer nach dem Attentat von Atlanta: Helfer kümmern sich um die am Boden liegenden Opfer des Bombenattentats im Olympia-Park von Atlanta. Zwei Personen starben, 111 wurden verletzt. Die Olympia-Welt war für 24 Stunden wie gelähmt, wie 1972 in München, als 11 Israelis von palästinensischen Terroristen getötet wurden, gingen die Spiele jedoch weiter.
Attentäter Rudolph: Der Extremist Eric Robert Rudolph im Gefängnis von Cherokee County in Murphy, North Carolina auf dem Weg zu einem Hubschrauber, der ihn zu einem Gericht in Ashville, North Carolina bringen soll. Er war für drei andere Bombenanschläge verhaftet worden und gestand kurz darauf auch das Attentat auf die Olympischen Spiele in Atlanta. Er war auch der mysteriöse Anrufer gewesen, der die Polizei telefonisch gewarnt hatte.