Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer ist groß, bequem und durstig - DER SPIEGEL
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Opel Zafira Tourer Raumfahrer aus Rüsselsheim

Am Erfolg des Familienvans Zafira Tourer hängt wohl auch das Schicksal der Opel-Fabrik in Bochum, denn dort wird das Auto gebaut. Der großzügig dimensionierte Wagen bietet viele gute Ideen für ein komfortables Miteinander an Bord. Perfekt ist aber deshalb aber nicht.
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Opel Zafira Tourer: Dies ist das neue Familienmodell aus dem Hause Opel. Der Zafira Tourer wurde im Vergleich zum Vorgängermodell rundum aufgewertet, dazu größer und damit teurer. Wer dieses Upgrade nicht haben möchte, für den baut Opel weiterhin das bisherige Modell unter dem Namen Zafira Family.

Foto: Jürgen Pander
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Gute Übersicht: Das Cockpit des Zafira Tourer ist klar und hübsch gestaltet, das Lenkrad sieht ebenfalls ansprechend aus. Weniger gut findet man sich auf dem großen Bediedienfeld unterhalb des Bildschirms auf der Armaturentafel zurecht. Da sitzen einfach zu viele Tasten zu dicht beeinander.

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Hübscher Kontrast: So von weitem und in der noch fahl gefärbten Landschaft wirkt das große Auto in "Powerrot" sehr dekorativ. Aus der Nähe betrachtet aber steht dem Wagen ein eher gedeckter Farbton besser.

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Echte Größte: Der Opel Zafira Tourer ist ein wirklich geräumiges Familienauto. Auf Wunsch gibt es sieben Sitzplätze an Bord. Der Laderaum fasst - bei zweisitziger Konfiguration mehr als 1800 Liter.

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Leicht geschminkt: Man merkt an vielen Designdetails das Bemühen, diesem großen und für den eleganten Auftritt eher unvorteilhaft geformten Auto doch einen gewissen Pep mitzugeben. Die zweifarbigen Außenspiegelgehäuse gehören dazu, ebenso die Säbelzahnartigen Frontscheinwerfer und die breiten Chromspangen an Front und Heck.

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Munterer Motor: Der 1,4-Liter-Benziner mit 140 PS und Start-Stopp-Automatik bringt den Wagen mit beachtlichem Temperament in Fahrt. Allerdings macht ihn die etwas lebhaftere Gangart auch ziemlich durstig.

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Rein damit: Der Laderaum ist darauf ausgelegt, auch das große Familiengepäck aufzunehmen. Und unter der völlig ebenen Abdeckung verbergen sich die beiden Sitze der Reihe drei - immer noch eine geniale Idee, die im ersten Zafira aus dem Jahr 1999 debütierte.

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Gelungener Abschluss: Am Heck eines Autos erkennt man meist, ob die Designer mit Ausdauer und Lust an der Arbeit waren. Da die Kehrseite des Zafira Tourer recht ansprechend aussieht, darf man davon ausgehen, dass die Opel-Kreativen wohl bis zum Ende mit Verve bei der Sache waren.

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