Der Kräuterplan der Nazis "Tee für Heer und Heimat"
Heilpflanzenzucht: Helfer ernten 1935 Kräuter in der Zucht auf Gut Glinde bei Hamburg. Die medizinische Wirkung vieler Pflanzen war im Nationalsozialismus durchaus bekannt und passte zur "Blut und Boden"-Ideologie: Heilkraft aus "germanischem Boden".
"Die Trocknung der Heilpflanzen": Richtlinien der Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung für die Trocknung von Heilpflanzen.
Blütezeit: Ein kleines Mädchen beim Blumenpflücken auf einer Wiese um 1937. Gerade Kinder wurden im Nationalsozialismus häufig zur Heilkräuter-Ernte geschickt. Ganze Schulklassen wurden zu Sammelaktionen organisiert. Um den Wettbewerb unter den Schulen zu fördern, wurden die jeweiligen Ergebnisse von der "Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung" veröffentlicht.
Sammler-Richtlinien: "Allgemeine Richtlinien für Sammler von wildwachsenden Heilpflanzen", Herausgeber: die Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung
Albert Schmierer: Der Reichsapothekerführer posiert im Juli 1936 in der Uniform eines SA-Oberführers. Ab 1939 war Schmierer Leiter der "Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung" (RfH).
Beschreibung der Heilpflanze Arnika: In der Broschüre der Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung (RfH) werden Lehrer und Schulkinder über die Heilpflanze Arnika informiert.
Blumen für den "Führer": Hitler empfängt im April 1941 Blumensträuße von kleinen Trachtenmädchen bei einem Besuch in den besetzten Ostgebieten.
Quittung für gesammelte Heilkräuter: Der Kreissachbearbeiter der Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde Kreis Oldenburg bescheinigt der Schule in Beschendorf das Sammelergebnis für das Jahr 1944.