Der Meño-Skandal Antonios Geschichte
Mit Broschüren informieren die Ortegas über das Schicksal ihres Sohnes Antonio Meño. Er fiel vor 21 Jahren bei einer Operation ins Koma, trug schwerste Hirnschäden davon.
"Sólo pedimos justicia" ("Wir fordern nur Gerechtigkeit") steht über der Hütte aus Brettern und Plastikplanen, die Mutter und Vater Ortega mitten in Madrid errichteten.
Dort lebten sie mit ihrem Sohn Antonio, der rund um die Uhr Pflege und Betreuung braucht.
522 Tage lang war die Hütte das Zuhause der Familie - nun hat der Oberste Gerichtshof den Weg frei gemacht, das Verfahren kann erneut aufgenommen werden.
Nach 21 Jahren vor Gerichten haben die Eltern einen "Zwischensieg" errungen, wie Antonios Vater das nennt.
Immer wieder brachten Passanten der Familie Blumen.
Der Anwalt: Luis Bertelli. Er will einen Vergleich mit der Klinik erreichen.
Antonio Meño, der Vater des Komapatienten, mit Bekannten und Familienangehörigen. Sie klopfen ihm auf die Schulter: "Glückwunsch!" Andere wünschen den Meños: "Viel Kraft."
Die Eltern Juana und Antonio am Bett ihrer Sohnes. Das Bild der Jungfrau Maria haben andere ihr geschenkt, sagt Juana Ortega. Sie ist nicht sehr religiös, nach allem, was passiert ist
Nach 522 Tagen zog die Familie schließlich aus der Hütte ab. Ob und in welcher Höhe man sie entschädigen wird, ist jedoch noch offen.