Der Netzstrumpf Fetisch oder Metapher?
Netzstrümpfe sind Versuchung, Verlockung, Reiz. Sie funktionieren wie Brautschleier: halb Verhüllung, halb Offenbarung. Der Zusammenhang von Masche und Macht liegt, wenn nicht auf der Hand, dann am Bein. Die Geschichte eines chimärenhaften Bekleidungsstücks.
Schauspielerin Shelley Winters 1951: Der Netzstrumpf ist unwirklich, immer und überall. Gerade deshalb passt er so gut zu Filmstars, die durch unsere Träume spuken.
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Modisches Spiel mit dem Louis-Vuitton-Ball: Der Netzstrumpf zielt auf die großen Fische, die Alphatiere im Swimmingpool des Lebens.
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Model - komplett vernetzt: Die auffällige Rautenstruktur wirkt wie ein lautes Signal.
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Ein Mannequin zeigt bei einer Dessous-Schau in London seine Beine: Netzstrümpfe funktionieren wie Brautschleier - bloß unkeuscher.
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Monroe in "Fluss ohne Wiederkehr" (1954): Nicht nur die Cowboys bekommen große Augen.
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Monroe und Russell in "Blondinen bevorzugt": Ein wahres Metaphernnetzwerk.
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