"Der NSU-Prozess. Das Protokoll" - DER SPIEGEL
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NSU-Prozess Deutschland und seine Dämonen

Beinah drei Kilogramm, in fünf Bänden, auf 2000 Seiten: "Der NSU-Prozess: Das Protokoll" dokumentiert den wichtigsten Prozess des wiedervereinigten Deutschlands.
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11. Juli 2018: Demonstranten halten bei einer Kundgebung vor dem Oberlandesgericht Schilder mit Abbildungen der NSU-Opfer.

Foto: Tobias Hase/ dpa
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Im NSU-Prozess ist Beate Zschäpe wegen zehnfachen Mordes verurteilt worden. Das Oberlandesgericht München stellte die besondere Schwere der Schuld fest.

Foto: KOCH/EPA-EFE/REX/Shutterstock
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Zschäpe hatte fast 14 Jahre lang mit ihren Freunden Uwe Mundlos (r.) und Uwe Böhnhardt (M.) im Untergrund gelebt. In dieser Zeit begingen die beiden Männer zehn Morde, die Raubüberfälle und verübten die Bombenanschläge. Mundlos und Böhnhardt erschossen sich am 4. November 2011 nach einem gescheiterten Banküberfall in Eisenach.

Foto: DPA/ Frank Doebert/ Ostthüringer Zeitung
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Jahrelang lebten sie unbehelligt im Untergrund: Die rechtsextreme Zwickauer Terrorzelle um Böhn­hardt, Mundlos und Zschäpe ist für die Mord­serie an ausländischen Klein­unter­nehmern, den Tod einer Polizistin und zahlreiche Bank­überfälle verantwort­lich.

Foto: Timm Schamberger/ picture alliance/dpa
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Halit Yozgat war das neunte und letzte Todesopfer der Mordserie, die in den Jahren 2000 bis 2006 in deutschen Großstädten durch die rechtsextreme Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" verübt wurde.

Foto: Uwe Zucchi/ picture alliance / dpa
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In den ganzen fünf Jahren, die der Prozess dauerte, sprach Zschäpe nicht - bis im September 2016. Am 313. Verhandlungstag verlas Zschäpe eine Erklärung von Gericht, in der sie ihr "Fehlverhalten" bedauere.

Foto: Andreas Gebert/ dpa
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