Der simulierte Aletschgletscher - DER SPIEGEL
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Rekonstruiertes Unglück Der simulierte Aletschgletscher

Im März 1923 verschwanden vier Männer bei einer Skitour auf dem Schweizer Aletschgletscher. 2012 fand man ihre sterblichen Überreste. Dank einer aufwendigen Simulation der Eisbewegung wissen Forscher nun, wo und warum die Männer verunglückten.
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Aletschgletscher in den Schweizer Alpen (18. August 2007): Forscher können den Fluss des Eises mit einem aufwendigen Modell simulieren. Dank dieses Modells konnten sie nun ein Unglück aus dem Jahr 1926 aufklären.

Foto: © Stefan Wermuth / Reuters/ REUTERS
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Fernglas der verunglückten Männer: Am 6. Juli 2012, 86 Jahre nach ihrem Verschwinden, wurden die sterblichen Überreste von drei Personen und Ausrüstungsgegenstände von zwei britischen Bergsteigern auf dem Gletscher entdeckt. Der Fundort lag 10,5 Kilometer unterhalb der mutmaßlichen Unglücksstelle.

Foto: DPA/ Kantonspolizei VS Wallis
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Rekonstruierter Weg der sterblichen Reste im Eis: Das Rechteck links zeigt die wahrscheinliche Unglücksstelle, der Stern unterhalb markiert die Position der Hollandiahütte.

Foto: Guillaume Jouvet/ Freie Universität Berlin
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Blick auf den Konkordiaplatz: Die relativ ebene Stelle am Ursprung des Aletschgletschers war Ziel der Tour, von der die vier Männer am 4. März 1926 nicht zurückkehrten.

Foto: Alessandro Della Bella/ DPA
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Aletschgletscher nahe Bettmeralp (2007): Guillaume Jouvet arbeitet bereits seit Jahren an der Simulation der Eiszunge, mit mehr als zehn Kilometern Länge der größte Gletscher der Alpen.

Foto: Laurent Gillieron/ AP
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Blick auf die Eismassen des Aletschgletschers (2007): "Unsere Ergebnisse legen nahe, dass der Tod weder auf eine Lawine noch auf eine Gletscherspalte zurückgeht", schreiben die Forscher im Fachblatt "Journal of Glaciology".

Foto: © Stefan Wermuth / Reuters/ REUTERS
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