Der Siq
Eingang zu Petra: Der Siq (Arabisch für "Schacht") ist der Hauptzugang zu der antiken Stadt.
Kanal: Am Eingang zum Siq hatten die Nabatäer einen Damm und einen Tunnel gebaut, um den Fluss umzuleiten - denn nach starken Regenfällen konnten gigantische Wassermengen durch den Siq fließen. Doch der Damm zerfiel nach dem Verschwinden der Nabatäer. Die tragische Folge: In den sechziger Jahren ertranken mehrere Touristen nach einem heftigen Regenguss in der Schlucht. Danach wurde der antike Damm wieder aufgebaut.
Bunte Schlucht: Die natürliche Verwitterung hat den Sandstein im Siq geglättet und lässt ihn in vielen Gelb- und Rottönen leuchten.
Engpass: Die Wände des Siq sind zwischen 90 und 180 Meter hoch und klaffen stellenweise weniger als drei Meter auseinander.
Steinernes Portal: Da der Siq so eng war, ließ er sich hervorragend gegen Angreifer verteidigen.
Leitungssystem: Schon im Siq sieht man Spuren des genialen Wassersystems der Nabatäer. In den Fels geschlagene Aquädukte führen das kostbare Nass in die Stadt.
Oberirdische Wasserleitung: Hier sind die Reste antiken Mörtels sichtbar. Die Nabatäer hatten Aquädukte mit einer solchen Schicht versehen, um die Aushöhlung im Sandstein vor Schäden zu bewahren.