Der Terror-Anschlag von Bengasi - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Geplanter Terrorakt Der Anschlag von Bengasi

Lange hieß es, die tödliche Attacke auf das US-Konsulat in Libyen sei spontan gewesen. Nun spricht das Weiße Haus plötzlich von einem geplanten Anschlag. Die Republikaner nutzen den Sinneswandel, um Präsident Obama unter Druck zu setzen.
1 / 8

Angriff auf US-Konsulat in Bengasi am 11. September 2012: Das Weiße Haus stufte den Anschlag zunächst als Teil des spontanen Protests gegen den Mohammed-Film ein. Erst Ende September 2012 räumte die US-Regierung ein, dass es sich wohl doch um einen Terroranschlag gehandelt hat.

Foto: STR/ AFP
2 / 8

Brennendes Konsulatsgebäude: "Wir haben keine Beweise dafür, dass das Ganze vorab geplant war", sagte Jay Carney, Sprecher des Weißen Hauses, acht Tage nach dem Anschlag. Dann musste das Weiße Haus seine Meinung ändern - ein Debakel für die Regierung.

Foto: ESAM OMRAN AL-FETORI/ REUTERS
3 / 8

Nach Geheimdienstinformationen war die diplomatische Vertretung von mehr als 50 schwer bewaffneten Extremisten angegriffen worden. Im März 2013 wurde ein Mann in Libyen festgenommen.

Foto: ESAM OMRAN AL-FETORI/ REUTERS
4 / 8

Das Konsulatsgelände wurde verwüstet - auch der politische Schaden war enorm. Die Republikaner nutzten das Missmanagement der Obama-Regierung im Wahlkampf. Der damalige republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney machte der US-Regierung schwere Vorwürfe. "Ich denke, es ist ziemlich klar, dass sie nicht ehrlich waren zum amerikanischen Volk."

Foto: Stringer/ dpa
5 / 8

Einer Untersuchung des US-Außenministeriums zufolge gab es beim Konsulat Sicherheitslücken. Das Gebäude war nur unzureichend gesichert.

Foto: Stringer/ dpa
6 / 8

Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton übernahm zum Ende ihrer Amtszeit im Januar vor dem Kongress die volle Verantwortung für Sicherheitsmängel in Bengasi.

Foto: Mandel Ngan / AFP
7 / 8

Tag Eins nach dem Anschlag: Ein Mann schaut am 12. September 2012 Dokumente in der zerstörten Botschaft an. "Gott ist groß", steht an der Wand.

Foto: Ibrahim Alaguri/ AP
8 / 8

Zerstörter Wagen: Dass hinter der Attacke radikale Islamisten standen, steht fest. Die genauen Umstände sind aber weiter unklar.

Foto: ESAM OMRAN AL-FETORI/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?