Der VW Golf Ein Auto, sieben Generationen
Wie alles begann: Der Golf I wurde ab 1974 gebaut. Innerhalb seiner neunjährigen Bauzeit stellte VW rund sechs Millionen Modelle her.
Die zweite Generation des Golf lief ab 1983 vom Band in Wolfsburg. Der Golf 2 war größer und leistungsstärker als sein Vorgänger. Erhältlich war der Kompakte als drei- und fünftürige Schräghecklimousine. VW verkaufte rund 6,3 Millionen Exemplare.
Die dritte Generation des VW Golf, die zwischen 1991 und 1997 gebaut wurde, war nicht ganz so erfolgreich wie die Vorgänger. Nicht zuletzt, weil der Golf 3 unter zahlreichen Qualitätsmängeln litt, die erst im Laufe des Produktionszeitraums behoben werden konnten. Immerhin baute VW rund 4,8 Millionen Stück.
1997 kam die vierte Generation des Golf auf dem Markt. Wegen den Mängeln des Vorgängers startete VW mit dem neuen Golf eine Qualitätsoffensive. Die Karosserie war vollverzinkt und es gab eine zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung.
Mit dem Golf 5, der von 2003 bis 2008 gebaut wurde, verabschiedete sich Volkswagen vom quadratisch-praktisch-gut der Vorgängermodelle und entschied sich für rundere Formen. Das Modell kam beim Publikum nicht gut an und wurde bereits nach fünf Jahren aus der Produktion genommen.
Der Golf 6 kam 2008 auf den Markt. Er war allerdings nur eine optisch und technisch etwas aufgefrischte Variante des glücklosen Vorgängermodells. Bereits 2012 wieder eingestellt verkaufte er sich lediglich 2,8 Millionen mal.
2012 war die Zeit reif für einen echten neuen Golf, die Generation VII. Mit einer Länge von 4,25 Metern war er einen halben Meter länger als das Ur-Modell von 1974 und auch 400 Kilogramm schwerer. Der siebte Golf war der erste, der auf VWs neuer Plattform, dem modularen Querbaukasten (MQB), basierte.