Desertierte Baseballspieler aus Kuba - DER SPIEGEL
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Flucht namhafter Sportler Kubas Baseball-Deserteure

Kuba macht eine Kehrtwende im Spitzensport: Künftig sollen Athleten ihr Geld auch im Ausland verdienen dürfen. Havanna will damit die Flut der Sport-Deserteure eindämmen - und an den lukrativen Verträgen mitverdienen.
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Yasiel Puig: Der berühmte kubanische Baseballspieler desertierte 2012 über Mexiko in die USA, wo er seither für die Los Angeles Dodgers spielt. Er unterzeichnete einen Siebenjahresvertrag für 42 Millionen US-Dollar.

Foto: Harry How / AFP
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Yuniesky Betancourt: Um die Flucht weiterer namhafter Sportler zu verhindern, hat die kubanische Regierung jetzt eine Kehrtwende in ihrer Politik gemacht. Spitzensportlern ist es künftig gestattet, Profiverträge im Ausland abschließen zu können. Betancourt, der bei für die Milwaukee Brewers spielt, floh schon 2003 in einem Schnellbot aus seinem Heimatland.

Foto: Scott Cunningham / AFP
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Aroldis Chapman: Nach einer mislungenen Flucht aus Kuba 2008 wurde der Pitcher zunächst für die Cuban National Series gesperrt. Schließlichlich gelang es ihm 2009 doch aus Kuba zu fliehen, als das kubanische Baseballteam an einem Turinier in Rotterdam teilnahm. Seit 2010 spielt er für die Cincinnati Reds und verdient jährlich fünf Millionen US-Dollar.

Foto: Bob Levey / AFP
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