Design: Grafikdesigner Michael Bierut über Pentagram - DER SPIEGEL
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Pentagram-Partner König der Verpackungen

Er hat die Fassade der "New York Times" gestaltet, für das MoMA designt und für Hunderte Unternehmen Logos entworfen. Nun verrät Michael Bierut in einem Buch, wie man als Designer Produkte besser verkauft und warum Helvetica die perfekte Schrift ist.
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"Wait Until Dark": Dieses Poster hat Michael Bierut für eine Theateraufführung an seiner Highschool entworfen. Der Graphikdesigner sagt, er sei überwältigt davon gewesen, wie schnell es vervielfacht worden ist und dann in der Schule hing. Schon als kleiner Junge wusste Bierut, dass er Designer werden wollte. Nun ist er Partner des internationalen New Yorker Design-Unternehmens Pentagram.

Foto: Michael Bierut/ Niggli/ Foto: Pentagram
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In diesem Jahr hat Bierut die Schilder von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton designt. "Plötzlich rief sie bei mir an", sagt er.

Foto: Alex Wong / AFP
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Buchcover für Vladimir Nabokovs Roman: Lolita. Als Cover wurde ein Originaldruck des sogenannten Mann Act benutzt - ein amerikanisches Gesetz aus dem Jahr 1910. Es verbot, "eine Frau oder ein Mädchen zum Zweck der Prostitution, der sittenlosen Ausschweifungen oder anderer unmoralischer Absichten zu transportieren".

Foto: Michael Bierut/ Niggli/ Foto: Pentagram
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Pentagram wurde Ende der Neunzigerjahre darum gebeten, eine neue Gestaltung für die Musikzeitschrift "Billboard" zu entwerfen. "Das neu konzipierte Titelblatt sollte massentauglicher sein und Musikenthusiasten zugleich signalisieren, dass das Magazin unverzichtbar für Profis ist", schreibt Bierut in seinem Buch.

Foto: Michael Bierut/ Niggli/ Foto: Pentagram
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Lustige Nuss-Familie: Verpackungen für Produkte zu entwerfen, sei oft nicht so leicht. Aber das Familienunternehmen ließ Bierut hier ziemlich freie Hand. Einzige Vorgabe: Die Schrift solle nicht statisch sein.

Foto: Michael Bierut/ Niggli/ Foto: Pentagram
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Jeder Graphikdesigner trage immer ein Notizbuch mit sich herum, sagt Bierut. Hier gewährt er dem Leser auch Einblicke in seine Notizbücher.

Foto: Michael Bierut/ Niggli
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Plakat für die gemeinnützige Organisation Architectural League of New York, den Bund der Architekten in New York: Es soll für den "Beaux Arts"-Ball im Jahr 1999 werben.

Foto: Michael Bierut/ Niggli/ Foto: Pentagram
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Dieses Plakat hat Michael Bierut für einen guten Freund entworfen, der erst Schauspieler und später Regisseur war. Bierut nahm nie Geld dafür, er verstand seine Arbeit als Freundschaftsdienst.

Foto: Michael Bierut/ Niggli/ Foto: Pentagram
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Für das Museum of Arts and Design spielte Bierut mit den runden Buchstaben der Abkürzung MAD. Bierut erkannte, dass es lauter Quadrate und Kreise in MAD gebe, daran orientierte er auch sein Design.

Foto: Michael Bierut/ Niggli/ Foto: Pentagram
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Blick in Bieruts Notizbuch: Hier hielt er erste Entwürfe für das MAD-Logo fest.

Foto: Michael Bierut/ Niggli/ Foto: Pentagram
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Visitenkarten für das Massachusetts Institute of Technology: Michael Beirut kreierte dafür ein ML-Monogram.

Foto: Michael Bierut/ Niggli/ Foto: Pentagram
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?