Designer Marc Jacobs im Interview - DER SPIEGEL
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Designer Marc Jacobs "Zuerst denke ich an Ästhetik"

Marc Jacobs ist einer der einflussreichsten Designer der Welt. Doch das Enfant terrible der Modewelt ist zahmer geworden - zumindest was seinen Lebensstil angeht.
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Designer Marc Jacobs gilt für viele als einer der letzten Querköpfe der Modebranche. Er ist für seine spektakulären Shows berüchtigt. Für Louis Vuitton bei der Pariser Fashion Week im Oktober 2011 ließ er eine Lokomotive auf die Bühne bringen - und erntete danach auf dem Laufsteg den Applaus.

Foto: Pascal Le Segretain/ Getty Images
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Jacobs arbeitet seit 1997 als Creative Director für die Luxusmarke Louis Vuitton. Außerdem betreibt er die Labels "Marc" und "Marc Jacobs". Dieses Model zeigt einen Entwurf aus der "Marc"-Kollektion.

Foto: Stefen Chow/ Getty Images
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Auch dieser Entwurf wurde bei "Marc" verkauft.

Foto: Mat Szwajkos / Getty Images
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Jacobs, geboren 1963, bekam schon als Kind Strickzeug von seiner Großmutter in die Hand gedrückt.

Foto: Lucas Dawson/ Getty Images
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Jacobs über Mode: "Menschen befriedigen ihren natürlichen Instinkt, wenn sie sich mit Kleidung und Make-up beschäftigen. Sich von anderen abzuheben, sein Ich nach außen zu tragen, ist ein Bedürfnis, auf dem die ganze Modebranche aufbaut."

Foto: Peter Michael Dills / Getty Images
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Im Februar wurde in New York die Kollektion für den kommenden Herbst gezeigt. Wenn die Schauen näher rücken, arbeitet Jacobs sieben Tage die Woche - manchmal 12, 16, 20 oder sogar 24 Stunden am Tag.

Foto: Peter Michael Dills / Getty Images
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Jacobs über seine Kreationen: "Wenn ich Kleidung entwerfe, denke ich zuerst an Ästhetik und an die Show, die wir auf die Beine stellen werden. Aber ich möchte natürlich, dass meine Kleidung den Übergang ins echte Leben schafft. Letztendlich entscheidet der Kunde."

Foto: Jemal Countess / Advanced Academ / Getty Images
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Jacobs setzt sich für junge Talente ein und ist Schirmherr des "Designer For Tomorrow"-Awards.

Foto: Peek & Cloppenburg Düsseldorf
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Der US-Modeschöpfer zeichnete bei der Berliner Fashion Week einen spanischen Nachwuchsdesigner aus - und rührte ihn zu Tränen.

Foto: Peek & Cloppenburg Düsseldorf
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Leandro Cano, 28, gewann den Talentwettbewerb und bekommt im Januar eine eigene Schau.

Foto: dapd
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Fünf Nachwuchsdesigner zeigten bei dem Modewettbewerb ihre neusten Entwürfe. Schirmherr Jacobs und eine Jury aus Mode-Experten kürten im Anschluss an die Show den Sieger.

Foto: Peek & Cloppenburg Düsseldorf
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Dieser Entwurf war bei dem Talentwettbewerb zu sehen und stammt von Ramil Makinano.

Foto: Samir Hussein/ Getty Images
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Die Kollektionen konnten nicht nur auf dem Laufsteg begutachtet werden.

Foto: Peek & Cloppenburg Düsseldorf
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Der glückliche Sieger: Cano überzeugte die Jury mit exzentrischen Kreationen, die mal an einen Boxsack, mal an einen Häkelanzug erinnerten. Inspiriert hätten ihn die Frauen in seiner Familie, erklärte der Spanier.

Foto: Peek & Cloppenburg Düsseldorf
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Und das ist wieder ein Entwurf von Jacobs. Diese Kreaktion aus der "Marc"-Kollektion wurde im vergangenen September in New York gezeigt.

Foto: Peter Michael Dills / Getty Images
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Jacobs-Schau im September 2010 in New York: In der Metropole studierte er an der renommierten Parsons School of Design.

Foto: Slaven Vlasic / Getty Images
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Diese Entwürfe stammen aus der "Marc"-Herbstkollektion 2010.

Foto: Fernanda Calfat / Getty Images
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Das Label "Marc" bringt auch Männermode auf den Markt.

Foto: Slaven Vlasic / Getty Images
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Ob der Meister selber so herumlaufen würde wie dieses Model? Jacobs trainiert täglich, geht zur Maniküre - steht aber nicht jeden Tag stundenlang vor dem Spiegel, um seine Haare zu machen, wie er selbst sagt.

Foto: Scott Wintrow / Getty Images
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Statt auf eine Sonnenbrille wie bei diesem Model setzt Jacobs auf Schlaf gegen Augenringe: "Ich versuche, nicht allzu spät ins Bett zu kommen. Dann sieht man am nächsten Morgen besser aus."

Foto: Ian Langsdon/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?