Designers Open in Leipzig Von "Rennholz" bis "Wildbrett"
Spinnerei: Die Designers' Open zogen dieses Jahr mehr als 10.000 Besucher an. 160 Aussteller präsentierten sich in den Hallen der Baumwollspinnerei in Leipzig-Plagwitz. Die liegt zwar nicht im Stadtkern, ist aber ein kreatives Zentrum der Stadt: Hier treffen sich junge Kreative, die sich
lieber im Osten Deutschlands ausprobieren, als sich in etablierten Weststädten durchzubeißen.
.
Relaxen in der Kuschelmuschel: Riecht etwas nach Tier, ist aber hundert Prozent ökologisch abbaubar. Und ein großer Hingucker auf der Ausstellung.
Nicht praktisch, aber originell: Ein Fahrrad der Marke Rennholz, das mit Akkuschraubern betrieben wird.
Groß, rot, hell: Diese 1,60 Meter hohe LED-Lampe hat Designer Stefan Restemeier nach Wien verkauft. Für fast 4000 Euro. Inzwischen kann er von seiner Arbeit leben.
Knautsch-Couch: "Cnouch" heißt die Abschlussarbeit von Anne Rossner. Gelernt hat sie auf der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle an der Saale.
Frisches Geschirr: Alexander Bernhardt aus Weimar hat vor nicht einmal zwei Jahren die Firma Wildbrett mitbegründet. Hochwertiges Porzellan mit frechen Drucken läuft in Thüringen gut. Woanders will er nicht hin.
Motte am Kaffeebecher: Ein niedlicher Ekelfaktor zeichnet das Design der Prozellanmacher von Wildbrett aus.