Deutsch-deutsche Grenze - DER SPIEGEL
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Deutsch-deutsche Grenze Bei Prof. Flimmrich und Mrs. Karierteskleid

"Drüben" war ein komisches Land: Vor dem Eingang lag ein Baumstamm, der Vater war dort geboren, wollte aber nie mehr dorthin zurück. Und die Lehrerin fuhr fast aus der Haut, als die Viertklässlerin Silvia Friedrich den mutigen Schritt ins Unbekannte wagte.
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"Ausschalten!" Walter Eberhard Fuß als Professor Flimmrich aus der Kindersendung "Die Flimmerstunde" des DDR-Fernsehens, etwa 1965. Wenn Silvia Friedrichs Vater mitkriegte, wie seine Tochter Ost-TV sah, gab es immer Ärger: Alles was von "drüben" kam, war im Hause der Familie tabu.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Gerhard Kiesling
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Der Schwabe mit seiner alten Laterne: Der Schauspieler und Moderator Willi Schwabe 1961 in seiner Sendung "Rumpelkammer", die er von 1955 bis 1990 im Abendfernsehen der DDR moderierte - während im Westen die "Tagesschau" lief.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Gerhard Kiesling
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Am Schlagbaum: Der innerdeutsche Grenzübergang Helmstedt–Marienborn am 28. Juli 1958. Am Autobahngrenzkontrollpunkt herrscht Hochbetrieb.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-25607-0003

Foto: Das Bundesarchiv/Heinz Junge
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"Halt! Hier Grenze": Warnschilder wie dieses, aufgenommen in den achtziger Jahren im Landkreis Kronach, Bayern, hatte der Bundesgrenzschutz entlang der Grenze zur DDR aufgestellt. Bei Silvia Friedrich tat die Warnung ihre erhoffte Wirkung. Sie fühlte sich als Kind bei einem Klassenausflug an die Innerdeutsche Grenze eingeschüchtert: "Hinter dem 'HALT!' hatten sie ein Ausrufezeichen gemalt. Das machte Eindruck und sah aus, als ob uns jemand anbrüllte."

Foto: Jörg Kramer
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Hinterm Schlagbaum: Die Straßenverbindung vom niedersächsischen Schöningen nach Hötensleben - zur Zeit der DDR im Bezirk Magdeburg gelegen - ist durch einen Schlagbaum unterbrochen. Die Aufnahme stammt vom Frühjahr 1983.

Foto: Jürgen Ritter
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