Deutsch-deutscher Grenzverkehr - DER SPIEGEL
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Deutsch-deutscher Grenzverkehr "Hau ab, du Spinner!"

Tumult im Interzonenzug: Als Transitreisender zwischen West und Ost lernte Walter Waiss in den achtziger Jahren viele Landsleute kennen. In Erinnerung blieben ihm vor allem grimmige Grenzsoldaten, ehrgeizige Kontrolleure, eine Wurstschmugglerin - und ein ostdeutscher Alt-Nazi.
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Fahrt im Interzonenzug: Der in den fünfziger Jahren eingeführte Speisewagenverkehr sorgte für mehr Annehmlichkeiten während der Fahrt im Interzonenzug.

Für den Transitreisenden Walter Waiss waren die Zugreisen dennoch kein Vergnügen. Grimmige Grenzbeamte, äußerst gewissenhafte Kontrolleure und beklemmende Aussichten aus dem Abteil - Stacheldraht und Grenzer mit kläffenden Schäferhunden - ließen nicht vergessen, dass man die DDR-Grenze passierte.

Das Bild vom 16. Juli 1954 zeigt das Speiseabteil im ersten durchfahrenden Speisewagen auf der Strecke Köln-Berlin. (Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-25539-0009)

Foto: Das Bundesarchiv/Heinz Junge
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Zollkontrolle: Eine Familie zeigt vergnügt einer Kontrolleurin am Kontrollpunkt Oebisfelde ihre Ausweispapiere (Foto vom 16. Juli 1954). Doch nicht selten kam es bei den Kontrollen im Interzonenzug zu Eklats, wenn beispielsweise nicht die erforderlichen Dokumente vorlagen - oder flapsige Antworten gegeben wurden.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-25539-0006

Foto: Das Bundesarchiv/Heinz Junge
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Abfahrt gen Osten: Autor Walter Waiss machte auf der Grenzfahrt im Interzonenzug nach einem Besuch von Bekannten in der DDR im Jahr 1985 Erfahrungen mit barschen Grenzbeamten und strengen Kontrolleuren.

Das Bild zeigt einen Schaffner am 20. März 1960, wie er die Schilder am Lübecker Hauptbahnhof richtet. (Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-72348-0001)

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