Deutsch-Französischer Krieg - DER SPIEGEL
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Deutsch-Französischer Krieg Mit Musik nach Paris

Als preußischer Militärmusikus zieht Friedrich-Wilhelm Voigt im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 von Potsdam bis nach Paris. In seinen Briefen schildert er den von Bismarck angezettelten Feldzug, aus dem das wilhelminische Kaiserreich hervorging, aus einer höchst ungewöhnlichen Perspektive.
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Armeemusikinspizient F. W. Voigt: Friedrich Wilhelm Voigt, geboren am 22.3.1833, war wurde 1897 von Kaiser Wilhelm I., der am gleichen Tag wie Voigt Geburtstag hatte, zum ersten deutschen Armeemusikinsipizienten und damit ranghöchster Militärmusiker des Kaiserreichs ernannt. Seine Märsche werden auch heute noch von Bundeswehrorchestern gespielt. Am Krieg von 1870/71 nahm Voigt als Kapellmeister des 1. Garderegiments zu Fuß aus Potsdam teil. Seine Briefe vom Feld nach Hause vermitteln heute einen ebenso lebhaften wie ungewöhnlichen Blick auf den deutsch-französischen Krieg. Dieses Motiv erschien 1933 aus Anlass seines 100. Geburtstags.

Foto:

Kurt-Jürgen Voigt

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Friedensvertrag vom 10. Mai 1871: Faksimile des Friedensvertrages zwischen Deutschland und Frankreich, den Otto von Bismarck und Frankreichs Außenminister Jules Favre am 10. Mai 1871 in Frankfurt am Main unterzeichneten.

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Generalstab der preußischen Armee: Der große Generalstab der preußischen Armee 1870/71. In der Mitte stehend, mit verschränkten Armen, Generalfeldmarschall Helmuth Graf von Moltke.

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Einzug der siegreichen Truppen: Die Bevölkerung bereitet den Soldaten am 16. Juni 1871 einen festlichen Empfang auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor. Die Aufnahme ist eine der ersten Momentfotografien, bei der die sich bewegenden Gruppen unscharf sind, da die feuchten Platten eine längere Belichtungszeit benötigten.

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Zerstörte Häuser in St. Cloud: Zerstörte Wohn- und Geschäftshäuser im Pariser Vorort St. Cloud.

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Artilleriestellung: Die Aufnahme aus dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 zeigt eine Preußische Artillerie-Bereitschaftsstellung in St. Denis bei Paris.

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Gambettas Francs-Tireurs: "Les Francs-Tireurs du Nord", die Partisanen Gambettas, nach dem Sieg über die Preußen am 10. Januar 1871 (Kolorierte Radierung).

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Medaille aus erbeuteter "Kanonen-Bronce": 1898 wurde dem Bödner Johann Friedrich Plöger aus Schwienkuhl für seine Teilnahme am Krieg 1870/71 diese Medaille verliehen. In der Urkunde heißt es: "Auf Befehl Seiner Majestät des Kaisers und Königs ist die von Allerhöchst demselben zum Andenken an den hundertsten Geburtstag des Großen Kaisers Wilhelm I. gestiftete Erinnerungs-Medaille aus erbeuteter Kanonen-Bronce ... verliehen worden, worüber ihm dieses Zeugnis ertheilt wird."

Cismar, den 16. Mai 1898
Der Landrath
Springer

Foto: Uwe Stock/Archiv Gemeinde Lensahn
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Feldpost 1870: Feldpostbrief 1870 an C. Braasch in Harmsdorf.

Foto: Uwe Stock/Archiv Gemeinde Lensahn
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"Kriegs-Gedenkmünze von Stahl am Combattanten-Bande": 1872 erhielt der Landwehr-Artillerist Johann Friedrich Plöger aus Schwienkuhl diesen Orden "in Anerkennung seiner pflichtgetreuen Dienste während des siegreichen Feldzuges 1870/71". Die Urkunde befindet sich noch heute im Besitz der Familie.

Foto: Uwe Stock/Archiv Gemeinde Lensahn
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