Deutsche Antarktis-Station Neumayer III - DER SPIEGEL
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"Neumayer III" Ein Superhaus tief im Süden

Zwei Frauen und sieben Männer harren während des Winters in Deutschlands Antarktis-Forschungsstation "Neumayer III" aus. Zu tun gibt es genug, doch Ablenkung vom Forscher-Alltag ist auch wichtig. Deswegen will sich die Crew einem besonderen Bastelprojekt widmen.
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Deutsche Antarktis-Station "Neumayer III": Die Station steht auf Hydraulikbeinen. Sie sollen dafür sorgen, dass der rund 2300 Tonnen schwere Bau nicht im Neuschnee versinkt.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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"Neumayer III"-Crew mit Legosteinen. Die Mannschaft hat vor, in ihrer Freizeit ein ziemlich beeindruckendes Modell der Station aus Lego-Steinen zu bauen - und es nach Ende der Überwinterung in einem Stück nach Deutschland zu schicken.

Foto: Stefan Christmann
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Die ersten Steine sind gesetzt. Der 1-zu-60-Nachbau der Station wird genau 113 Zentimeter lang und 35 Zentimeter breit. Doch bis dahin ist noch einiges zu tun.

Foto: Lars Lehnert
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Die Erfolge werden mit einer eigenen Webcam dokumentiert. Aus ihrem Filmmaterial soll am Ende ein Zeitraffer-Film zusammengeschnitten werden. Denn natürlich ist das Ganze auch eine PR-Aktion - ein bisschen für das AWI, vor allem aber für den Sponsor.

Foto: Lars Lehnert
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Einmal fertig gebaut, wollen die "Neumayer"-Leute eine Holzkiste um die Spielzeug-Station nageln - um sie dann beim nächsten "Polarstern"-Besuch auf die Heimreise zu schicken.

Foto: Stefan Christmann
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So sieht die Technik der Station im Lego-Modell aus. Und so..

Foto: Lars Lehnert
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...in echt. Hier sammelt der Stationsingenieur Hans-Joachim Mehl (Überwinterer 2011) per Maschine Schnee ein, der später geschmolzen wird. So gewinnen die "Neumayer"-Bewohner Wasser.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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So sieht ein Zimmer von Überwinterern auf "Neumayer III" aus. Insgesamt neun Leute sind in dieser Zeit auf der Station.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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Irgendwann sind alle offiziellen Handgriffe eines Tages getan, alle Technikkrisen bewältigt. Und dann? Dann zieht es einige Überwinterer in den Fitnessraum auf "Neumayer III".

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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In diesem Umkleideraum wird die Polarkleidung angezogen.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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Die Techniker Fabian Zahnd (Überwinterer 2011) und Jens von Helms (Überwinterer 2012) reparieren das Bodenstromaggregat für das Polarforschungsflugzeug "Polar 6".

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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Der Koch Dirk Peter bereitet das Essen vor. Auf der Station nennen den Leipziger alle nur bei seinem Spitznamen Pepe.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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Das gut gefüllte Proviantlager auf "Neumayer III": Für den Fall einer Havarie sind auch frostgeeignete Lebensmittel in einem im Winter unbewohnten Außenposten einer südafrikanischen Station ausgelagert worden.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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Container werden vom Forschungseisbrecher "Polarstern" entladen. Der versorgt die Station im Südsommer regelmäßig mit allem Nötigen und dem einen oder anderen Angenehmen.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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Hier wird der Treibstoff für die Station gebunkert. "Neumayer" verbraucht pro Jahr rund 315.000 Liter Diesel.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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Geophysikerin Antje Schloemer (Überwintererin 2011) macht sich auf den Weg zum geophysikalischen Oberservatorium.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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Dann und wann spielen die Bewohner der Station auch auf der Galerie Basketball.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
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Wichtig ist aber vor allem die wissenschaftliche Arbeit. Hier bereitet Joelund Asseng (Überwinterer 2011) den Start eines Wetterballons vor.

Foto: Thomas Steuer/ Alfred Wegener Institut
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?