Deutsche Bank: Cryan - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Das schwere Erbe von John Cryan

Fast sieben Milliarden Euro Verlust - die Deutsche Bank steht so schlecht da wie noch nie. Der Brite John Cryan will das einstige Vorzeigeunternehmen vor dem Komplettabsturz retten. Doch kann er es auch zu alter Bedeutung führen?
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John Cryan gilt als Mann ohne Allüren - aber auch ohne neue Strategie für die Deutsche Bank.

Foto: Michael Probst/ AP/dpa
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Seit vergangenem April, zwei Monate vor Cryans Amtsantritt, hat sich der Aktienkurs der Deutschen Bank etwa halbiert. Gerade mal rund 23 Milliarden Euro ist der einstige Weltkonzern an der Börse mittlerweile noch wert. Die US-Bank JP Morgan, mit der sich die Deutsche Bank einst gerne verglich, bewerten die Investoren rund acht Mal so hoch.

Foto: KAI PFAFFENBACH/ REUTERS
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Schuld an den hohen Verlusten des Geldhauses sollen unter anderem ehemalige Vorstandsvorsitzende und deren Strategie im Investmentbanking sein. Josef Ackermann aber weist die Kritik entschieden zurück, wie die "Neue Züricher Zeitung" (NZZ) schreibt. Sie hat mit Ackermann gesprochen, ohne ihn direkt zu zitieren. In den letzten drei Geschäftsjahren vor seinem Ausscheiden habe das Institut rund 15 Milliarden Euro vor Steuern verdient, so Ackermanns Selbstwahrnehmung.

Foto: DANIEL ROLAND/ AFP
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Ackermann und Jain verantworten den Aufstieg des Investmentbankings, das der Bank heute hohe Verluste und Strafzahlungen beschert. "Vieles von dem, was in der Vergangenheit für viel Geld gekauft wurde, ist einfach nichts wert", sagt auch Kritiker und Fairesearch-Analyst Dieter Hein. Als Indiz dafür sehe er die hohen Abschreibungen auf Firmenbereiche, die offenbar zu hoch bewertet wurden, wie etwa die Postbank. Die Übernahme geschah unter Ackermanns Vorsitz 2010.

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In der Kritik ist auch der Noch-Co-Chef Jürgen Fitschen. Auch ihm werden strategische Fehler angelastet. Fitschen scheidet zum Abschluss der Hauptversammlung im Mai 2016 aus dem Unternehmen aus.

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