Deutsche Currywurst in Taiwan - DER SPIEGEL
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Exotischer Nachtmarkt-Stand Der Wurstmann von Taiwan

Ein deutscher Grill zwischen Hello-Kitty-Mode, Stinke-Tofu und Schießständen: In der taiwanischen Großstadt Kaohsiung verkauft ein sächsischer Hobby-Metzger Currywurst auf dem Nachtmarkt. Seine härteste Konkurrenz? Schweinshaxe und Eisbein.
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Würstchenverkäufer Pascal Grabner bei der Arbeit: Auf einem Nachtmarkt in Kaohsiung bietet er deutsche Spezialitäten an.

Foto: Stephan Orth
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Darm mit Charme: "NO.1 Currywurst" ist als Werbung absolut berechtigt - in ganz Kaohsiung kann man ansonsten lange suchen, wenn man dieses Gericht authentisch serviert bekommen möchte.

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Deko am Tresen: Die Erzgebirge-Holzfigur war ein Weihnachtsgeschenk von Grabners Eltern.

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An seinem Stand erzählt er auf einer Schautafel auch die Geschichte der Currywurst: Sie sei 1949 erstmals in Berlin zubereitet worden, heißt es dort.

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Harte Konkurrenz: "German Pig Knuckle", also Schweinshaxe, erfreut sich bei den Taiwanern großer Beliebtheit. Der Geschmack der weichen Currywurst dagegen ist für viele gewöhnungsbedürftig.

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Die Spezialität Tang Hu Lu, Früchte in Zuckerguss: Auf dem Nachtmarkt duftet es an jeder Ecke nach anderen Köstlichkeiten. Die Preise sind niedrig, erfolgreiche Stände machen an einem Tag umgerechnet 300 bis 400 Euro Gewinn.

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Shopping-Ausflüge sind hier ein beliebter Zeitvertreib. Ob Handtaschen...

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...oder T-Shirts - an den meisten Ständen dominieren knallige Farben und auffällige Muster.

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Kaohsiung ist hinter Taipei die zweitgrößte Stadt des Landes. 2,7 Millionen Menschen leben hier. Der Andrang auf den Nachtmärkten ist an fast jedem Abend riesig.

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Am Mahjongg-Spieltisch: Taiwaner sind begeisterte Zocker.

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Für Unterhaltungsprogramm aller Art ist gesorgt - und dafür, dass Besucher möglichst viel Geld auf dem Nachtmarkt lassen.

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Eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen der Einheimischen? Essen gehen. Das Streetfood ist hervorragend, zudem wartet an fast jeder Ecke ein Bubble-Tea-Laden mit riesiger Auswahl.

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