Exotischer Nachtmarkt-Stand Der Wurstmann von Taiwan
Würstchenverkäufer Pascal Grabner bei der Arbeit: Auf einem Nachtmarkt in Kaohsiung bietet er deutsche Spezialitäten an.
Darm mit Charme: "NO.1 Currywurst" ist als Werbung absolut berechtigt - in ganz Kaohsiung kann man ansonsten lange suchen, wenn man dieses Gericht authentisch serviert bekommen möchte.
Deko am Tresen: Die Erzgebirge-Holzfigur war ein Weihnachtsgeschenk von Grabners Eltern.
An seinem Stand erzählt er auf einer Schautafel auch die Geschichte der Currywurst: Sie sei 1949 erstmals in Berlin zubereitet worden, heißt es dort.
Harte Konkurrenz: "German Pig Knuckle", also Schweinshaxe, erfreut sich bei den Taiwanern großer Beliebtheit. Der Geschmack der weichen Currywurst dagegen ist für viele gewöhnungsbedürftig.
Die Spezialität Tang Hu Lu, Früchte in Zuckerguss: Auf dem Nachtmarkt duftet es an jeder Ecke nach anderen Köstlichkeiten. Die Preise sind niedrig, erfolgreiche Stände machen an einem Tag umgerechnet 300 bis 400 Euro Gewinn.
Shopping-Ausflüge sind hier ein beliebter Zeitvertreib. Ob Handtaschen...
...oder T-Shirts - an den meisten Ständen dominieren knallige Farben und auffällige Muster.
Kaohsiung ist hinter Taipei die zweitgrößte Stadt des Landes. 2,7 Millionen Menschen leben hier. Der Andrang auf den Nachtmärkten ist an fast jedem Abend riesig.
Am Mahjongg-Spieltisch: Taiwaner sind begeisterte Zocker.
Für Unterhaltungsprogramm aller Art ist gesorgt - und dafür, dass Besucher möglichst viel Geld auf dem Nachtmarkt lassen.
Eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen der Einheimischen? Essen gehen. Das Streetfood ist hervorragend, zudem wartet an fast jeder Ecke ein Bubble-Tea-Laden mit riesiger Auswahl.