Deutsche EM-Bilanz Risse, Entzündungen, Prellungen
Bitterer Beginn: Bereits in der vierten Minute der Auftaktpartie gegen Weißrussland - nach zwei erzielten Treffern - verletzte sich der Halblinke Oleg Velyky schwer. Diagnose: Kreuzbandriss. Schon die WM 2007 hatte er nur als Zuschauer erlebt. Ebenfalls nicht wegzudenken ...
... ist Abwehrchef Oliver Roggisch. Doch das Finalwochenende musste ohne ihn stattfinden. Er zog sich in der letzten Hauptrundenpartie gegen Schweden einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zu. Eine Unterarmprellung ...
... machte Mittelmann Michael Kraus zu schaffen. Er konnte während des Turniers nie an seine beeindruckende Leistung der WM 2007 anknüpfen. Außerdem im Angebot: ...
... eine entzündete Kniekehle von Kreisläufer Sebastian Preiß und ...
... eine Rippenprellung bei Linksaußen Torsten Jansen. Sicherlich auch mit kleinen Wehwehchen, aber ...
... mit äußerst wenig Wurfglück musste der Halblinke Pascal Hens leben. Nur 25 seiner bisher 65 Wurfversuche landeten im Tor, eine für ihn enttäuschende Quote von 38 Prozent. Unter den Top 20 der Torhüter ...
... ist Henning Fritz nicht zu finden (Johannes Bitter: Platz 5, 36 Prozent gehaltene Bälle). Auch der Schlussmann der Rhein-Neckar-Löwen war über das gesamte Turnier nicht in der Lage, seine zweifellos vorhandene Ausnahmeklasse zu zeigen. So war es dem deutschen Team nicht vergönnt, gegen die großen Rivalen zu bestehen. Niederlagen gab es ...
... in der Vorrunde gegen Spanien und in der Hauptrunde ...
... gegen Titelverteidiger Frankreich. Einzig ...
... nach dem Spiel gegen die Schweden und dem Halbfinaleinzug durfte das Team jubeln. Doch in der Runde der letzten vier ...
... traf Lars Christiansen drei Sekunden vor Schluss per Siebenmeter zum 26:25 und ...
... besiegelte das Ausscheiden Deutschlands. Holger Glandorf (l.) und Sebastian Preiß waren frustriert.