Deutsche Heiligtümer: Die WG Putz-Panik und Kühlschrank-Krieg
Kommunen-Idyll: Während ein junger Mann Gitarre spielt, sitzt eine nackte Frau mit einer Zigarette auf einem Sofa in der Sonne.
WG-Zimmer fürs Museum: Betriebswirtschaftsstudent Jörg Winkler in seinem WG-Zimmer - er hat den kompletten Inhalt des Zimmers für rund 17.000 Mark an das Westfälische Freilichtmuseum in Detmold verkauft. Es soll dokumentieren, wie Studenten im ausgehenden 20. Jahrhundert gelebt haben.
Kühlschrank-Nachricht: Anna hat eine Kurzmitteilung für ihre WG-Mitbewohner am Kühlschrank hinterlassen. In vielen WGs ist der Kühlschrank heute zum Informationsmedium geworden - von Gedichten über Fotos, Zeichnungen, Postkarten und Nachrichten ist hier fast alles zu finden.
WG-Abwasch: Auf der Spüle stapeln sich benutzte Suppenschüsseln - die Küche, in der "immer was los" ist, wird oft Mittelpunkt einer Wohngemeinschaft.
"WG-Gesucht-Party": In der Barbarabar in Hamburg treffen sich junge Leute zwischen 18 und 35, um eine neue Bleibe zu finden. Im Vordergrund ist ein Fragebogen von zwei jungen Männern zu sehen, die einen neuen Mitbewohner bzw. eine neue Mitbewohnerin für ihre WG suchen.
Senioren-WG: Einige Patienten der "Villa Hittorf", einer Wohngemeinschaft für demenzkranke Senioren in Münster, bei der Zubereitung des Mittagessens.
"Deutschlands größte WG": Mitglieder der Wohngemeinschaft "WG Café" beim Essen. Hier wohnen insgesamt 25 Männer und Frauen in einer riesigen WG auf 1500 Quadratmetern - und die WG will sich weiter vergrößern. Bis zu 40 Leute sollen hier bald wohnen, 150 stehen bereits auf der Warteliste.
WG-Party: Man wohnt und feiert zusammen - Party in einer Wohngemeinschaft um 1980.
Fußball-WG: Die fußballbegeisterten Studenten Jonathan Roth, Anna Majewski und Jörn Ratering (v.l.) in ihrer WG - zur Fußball-WM 2006 haben sie ihre Wohnung mit zahlreichen Fußball-Acessoires geschmückt und wollen hier Fußball-Fans aus aller Welt empfangen.
"Hasch-Kommune": Freizügig gekleidete Mitglieder einer sogenannten "Hasch-Kommune" in einem mit Teppichen und Decken dekorierten Zimmer.
Zweisamkeit: Ein Liebespaar kuschelt sich in einem schmalen Bett in einer Hamburger Kommune eng aneinander.
Informationsbeschaffung: Die Mitglieder der "Kommune I" informieren sich im "Berliner Extrablatt".
Vorfreude: Zwei Mitglieder der "Kommune I" scheinen sich schon während der Proben auf das "Puddingattentat" zu freuen.
"Kommune I"-Aktion: Studenten der "Kommune I", maskiert mit den von ihnen verteilten "Farah-Tüten", am 1. Juni 1967 im Foyer des Henry-Ford-Baus der FU Berlin.
Obermaier und Langhans: "Das schönste Paar der APO" (Außerparlamentarische Opposition) - die "Kommune I"-Mitglieder Uschi Obermaier und Rainer Langhans.
Freizügiges Miteinander: Die Mitglieder einer deutschen Wohngemeinschaft.
Rentner-WG auf Probe: Die Rentner Marianne Schramm, Udo Schlodinski, Friederike Rubart, Anita Homann, Margarete Schowald und Walter Schowald (v.l.) auf einer Gartenbank in einer Villa im Süden von Leipzig. Der MDR dokumentierte das WG-Leben der Rentner im Jahr 2005 für sechs Wochen - die sechs kannten sich vorher nicht und hatten laut MDR auch keine WG-Erfahrung.
Organisiertes Chaos: Bewohnerinnen einer Wohngemeinschaft altersdementer Menschen im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Diez bereiten ihr Essen zu. Hier hat jeder seinen eigenen Tagesablauf - man isst, badet und empfängt Besuch, wann man möchte.
"Hausprojekt Fritze": Die Bewohner einer Frankfurter Wohngemeinschaft beim gemeinschaftlichen Abendessen - insgesamt 16 Erwachsene und fünf Kinder wohnen hier zusammen.