Deutsche Jugend-Forscher: Mit Wassertropfen gewonnen - DER SPIEGEL
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Deutsche Jugend-Forscher Mit Wassertropfen gewonnen

Europameister! Florian, 19, und Mitschülerin Henrike, 20, fragten sich beim Klettern, warum die Wassertropfen funkeln, wenn sie von der Höhlendecke fallen - und gingen der Sache nach. Erst gewannen sie damit den deutschen, und heute auch den europäischen "Jugend forscht"-Wettbewerb.
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Valencias "Neue Stadt für Kunst und Wissenschaft" lädt für drei Tage Europas Jugend-Tüftler ein: Im Wissenschaftsmuseum präsentieren die Jugendlichen ihre Projekte beim "European Union Contest for Young Scientists", der europäischen Ausgabe von "Jugend forscht".Mehr...

Foto: Frank van Bebber
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Ein wenig ist es wie beim "Eurovision Song Contest": Junge Leute aus 33 europäischen Nationen ringen für Malta oder Latvia, Italy oder Slovenia um die Punkte. Mal im T-Shirt, mal im Anzug, mal in zerissenen Jeans.

Foto: Frank van Bebber
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Für Deutschland am Start: Henrike Wilms, 20, und Florian Ostermaier, 19, aus Oberschwaben: Sie haben eine Erklärung gefunden, wie und warum das Licht in Wassertropfen so seltsam aufblitzt. Beim Ablösen schwingen die Tropfen und ändern ihre Form, was je nach Standpunkt Licht reflektiert.

Foto: Frank van Bebber
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Florian Schnös, 18, aus dem bayrischen Niederwerrn: Er hat eine 3D-Kamera erfunden, die Entfernungen messen kann. Sogar die Industrie ist bereits interessiert. "Ich verhandele", sagt er - an seinem Stand in Valencia vermaß er als Test eine Büste von Albert Einstein.

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Raphael Errani, 17, aus Neuenkirchen in Niedersachsen: Er blockierte elf Tage den Computerraum seiner Schule, um zu berechnen, wann in Deutschland ein Asteroid einschlägt.

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Aus Deutschland gewannen Henrike und Florian den Wettberwerb in der Kategorie "Physik". Auch die europäische Jury war begeistert, mit ihren Wassertropfen sind sie Europameister. Der Jury-Vorsitzende Vagn Lundsgaard überreicht ihnen den Preis ...

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... 5000 Euro nehmen Florian und Henrik mit nach Hause - das hätten sie sich nicht träumen lassen, als sie in der Höhle standen und die Wassertropfen ansahen. Außerdem dürfen sie im Winter nach Stockholm fahren, ein Treffen mit Nobelpreisträgern gehört mit zum Preis.

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Der Wettbewerb ist vorbei - die jungen Forscher haben noch ein wenig Zeit, das moderne Viertel zu erkunden, das in Valencia seit Ende der neunziger Jahre aus dem Boden wächst. Museen gibt es hier, ein großes Aquarium - und sicher auch einen lauschigen Platz im Schatten. Es gibt ja etwas zu feiern.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?